Überschwemmung im Süden, Eiszeit im Norden Thailands, Rinder sterben vor Kälte

as Mae Hong Son. Der erneute Kälteeinbruch im Norden hat die Behörden nun dazu veranlaßt, warme Decken und Kleidung an die Bevölkerung in den Bergen zu verteilen. In den letzten 3 Nächten sind die Temperaturen auf bis zu vier Grad gefallen. Überall versammeln sich die Menschen dicht gedrängt an offenen Feuerstellen, um sich wenigstens halbwegs vor der klirrenden Kälte schützen zu können.

Den Menschen hier fehlt es vor allem an warmer Kleidung und vernünftigem Schuhwerk. Gummilatschen und T-Shirt reichen nicht mehr aus, um sich selbst bei 20° – 22° Grad Tagestemperaturen einigermaßen wohl zu fühlen. Die Behörden sind bemüht, soweit wie möglich zu helfen, auch wenn warme Kleidung und Decken mittlerweile sehr knapp geworden sind.

In Chiang Mai berichten Bewohner von Om Koi, daß sie bereits tatenlos mit ansehen mußten, wie einzelne Rinder vor Kälte sterben. Der starke Wind läßt die gefühlte Temperatur um ein Weiteres sinken und die Tiere haben keinen sicheren Unterstand.

Laut den örtlichen Wettervorhersagen sollen die Tagestemperaturen zwar wieder leicht ansteigen, für die Nächte ist weiterhin klirrende Kälte angesagt. Sollten noch weitere Tiere der Kälte zum Opfer fallen, werden auch hier viele Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren.