Das angekündigte Unwetter auf Phuket verärgert die Touristen und lässt die Preise für Fischereiprodukte steigen.

pp Phuket. Der Ausflugsbetrieb im Hafen von Phuket ist fast vollständig zum Erliegen gekommen. Hohe Wellen und die raue See sorgen dafür, dass die kleineren Boote sicherheitshalber im Hafen liegen bleiben.

Laut Auskunft der Tourbetriebe sind aber auch die Buchungen für Ausflüge zu den Nachbarinseln um bis zu 50 % zurückgegangen. Viele Touristen sind anscheinend durch die Pressemeldungen der letzten Wochen doch vorsichtiger geworden und bleiben bei dem rauen Wetter auf See lieber zu Hause. Schließlich gibt es auf Phuket genügend andere Möglichkeiten, den Tag zu verbringen.

Härter trifft es da schon die kleinen privaten Fischer. Sie müssen gezwungener Maßen ihre Boote im Hafen liegen lassen und können nicht auslaufen. Das heißt aber auch gleichzeitig, keine Einnahme und keine Versorgung der Familie. Viele Fischer leben bereits am Existenzminimum und können sich einen Ausfall über mehrere Tage weder erlauben, noch leisten.

Die größeren Fischerboote können zwar auslaufen, allerdings ist die Nachfrage nach Meeresprodukten so hoch, dass Fang bei weitem nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken. Bedingt dadurch klettern die Preise in die Höhe.

Zurzeit wird schon fast das Doppelte des normalen Preises aufgerufen. Preissteigerungen bis zu 30 % sind schon jetzt an der Tagesordnung. Sollte das unbeständige Wetter weiter anhalten, dürften die Preise noch weiter nach oben gehen.

Das Meteorologische Amt konnte zumindest bis heute noch keine Besserung für die nächsten Tage versprechen.