Lange Haftstrafen für Valentinstag Bomber

pch Bangkok. Am 14. Februar 2012 ereignete sich eine Explosion in einem Haus in der Soi Pridi Banomyong 31, an der Thanon Sukhumvit. Eine Gruppe von Iranern floh kurz darauf vom Ort des Geschehens und einer der Verdächtigten warf mehrere Handgranaten auf die ihn verfolgenden Polizisten, um sich der Verhaftung zu entziehen.

Doch eine Granate prallte an einem Baum ab und verletzte den Mann schwer. Herr Said Moradi verlor sein linkes Bein und sein rechtes Auge. Der andere Täter, Herr Muhammad Hasai, konnte später am Abend auf dem Flughafen Suwannaphum verhaftet werden. Er war auf dem Weg, Thailand auf dem Luftweg zu verlassen. Andere Verdächtigte tauchten in Thailand unter.

Die Staatsanwälte haben zuvor dem Gericht erklärt, dass die zwei Iraner das Haus vom 19. Dezember 2011 gemietet haben, wo sie dann versuchten, eine Reihe von Sprengsätzen zu bauen. Am 14. Februar, so die Staatsanwälte, sei eine der Bomben vorzeitig explodiert, möglicherweise aufgrund einer fehlerhaften Montage.

Die Explosion und der anschließende Granatenangriff verletzte viele Menschen und verursachte Schäden an verschiedenen Liegenschaften und Fahrzeugen. Die zwei Angeklagten argumentierten, dass sie nicht wussten, dass die Bomben im Haus aufbewahrt wurden. Und eine der Bomben sei explodiert, als man sie fand und entsorgen wollte.

Den Angriff mit den Handgranaten erklärte Herr Moradi so, dass er erschrak, als er die Polizei sah und die Granaten vor Schreck habe fallen lassen.

Heute entschied das Gericht gegen die Verdächtigen und erklärte beide schuldig in den diversen Anklagepunkten, wie die Verursachung von Explosionen, die Bedrohung von Leben und die Verletzung der Gesetze betreffend Kampfmittel.

Herr Moradi wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, während Herr Hasai zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Das Paar wurde auch zur Zahlung einer Entschädigung an die Eigentümer der durch die Explosionen beschädigten Immobilien verdonnert.