Furby Betrügerin umgeht 75 Jahre Gefängnis

pch Bangkok. Chonnikan Taichilasasoontorn, 27, hatte 25 Straftaten begangen. Jede Straftat wurde mit einer Höchststrafe von drei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 5.000 Baht bestraft, berichtet die Bangkok-Post.

Allerdings entschied das Gericht, da sie bei der Strafuntersuchung kooperierte, ihre Strafe auf 37 Jahre und sechs Monate Gefängnis zu halbieren. Ebenso wurde die Busse auf 62.500 Baht halbiert.

Das Gesetz sieht für Straftaten wie dieser allerdings eine Höchststrafe von 20 Jahren vor. Und weil Frau Chonnikan ihre Opfer vollumfänglich entschädigte und noch nie im Gefängnis war, setzte das Gericht die Haftstrafe für drei Jahre auf Bewährung aus. Zusätzlich hat sie noch 30 Stunden gemeinnütziger Arbeit durchzuführen.

Im Februar dieses Jahres verhaftete die Polizei Frau Chonnikan. Sie täuschte den Verkauf von Furby Spielzeugen vor, kassierte im Voraus für die knudligen Spielzeuge 5,1 Millionen Baht, „vergaß“  aber die Lieferung der Furbys.

Sie benutze in ihrer Onlinewerbung ein sechzehnjähriges Mädchen, das die pelzigen Roboter-Puppen anpries, und bot die Spielzeuge zum Preis von 1005 Baht an. Im Handel kosteten die Dinger dagegen 2.990 Baht. So konnte sie die über fünf Millionen Baht kassieren.