Geschäftsleute auf Phuket beklagen sich über die schlechte Hochsaison

Geschäftsleute auf Phuket beklagen sich über die schlechte Hochsaison

Phuket. Die Geschäftsleute auf Phuket warten das ganze Jahr auf die Hochsaison von November bis April, in der viele von ihnen so viel einnehmen müssen, damit sie auch die anderen Monate im Jahr, in denen nicht so viele Touristen auf der Insel sind, überleben können.

Allerdings scheint sich das in der aktuellen Hochsaison 2015/2016 verändert zu haben. Die meisten Geschäftsleute auf der Insel beschweren sich über mangelnde Einnahmen und sprechen von einer langsamen und ruhigen Saison.

Dabei gibt es kaum ein Geschäft, das sich nicht über die ausbleibenden Touristen beschwert. Egal ob Restaurants, Bars, Kneipen, Massagesaloons, Tour-Unternehmer, Segelboot Vermieter, Haar und Nagelstudios und Auto- und Motorrad Vermieter klagen über schlechte und schleppende Geschäfte sowie über mangelnde Einnahmen.

Die Unternehmer sind gerade auf die Einnahmen in der Hauptsaison angewiesen, da sie hier so viel Geld einnehmen müssen, um damit auch die restlichen „schlechten“ Monate des Jahres überleben zu können. Das war in diesem Jahr nicht der Fall, bestätigt die Mehrzahl der Geschäftsleute.

Mit der vergangenen schlechten Hochsaison war es vielen Unternehmern nicht möglich, genügend finanzielle Reserven auf die Seite zu legen. Schon viele kämpfen bereits jetzt ums Überleben, dabei fangen die Touristenarmen Monate und die daraus resultierenden geringeren Einnahmen gerade erst an.

Jetzt steht für die Unternehmer fest, dass die Geschäfte in der Hauptsaison nicht mehr ausreichen, um damit die Verluste in der Nebensaison wieder auszugleichen. Neue Strategien und neue Ideen müssen her, um ein Überleben der Geschäfte zu sichern.

Dabei müssen die Geschäftsleute lernen und begreifen, dass sie sich in Zukunft nicht mehr nur alleine auf die Einnahmen in der Hauptsaison verlassen können. Neue Konzepte für die Nebensaison sind gefragt, um ein langfristiges Überleben zu sichern. Die Geschäftsleute müssen sich der veränderten Situation anpassen oder ihre Geschäfte aufgeben.

Viele Geschäftsleute haben sich bereits zusammen getan und suchen nach neuen Marketing Ideen. Dabei wollen sie sich zunächst stärker auf die sozialen Medien und auf die entsprechenden Webseiten der Betreiber für die Touristen konzentrieren.

Als nächstes sollen auch verstärkt die Besucher und die Reisenden aus den benachbarten Schwellenländern für die Umsatzarme Nebensaison angeworben werden.

Diese neue Generation von Reisenden, besser bekannt als „Millennials“, ist ein wachsendes Reise- und Markt Segment dass bisher nicht genügend beachtet wurde. Dazu kommt der immer größer werdende Einfluss durch die sozialen Netzwerke. Nachrichten, gute wie schlechte, verbreiten sich hier rasend schnell und können sehr wohl die Stimmung und die Urlaubsentscheidungen der Touristen beeinflussen.

Durch den Online-Einfluss, den Austausch von Informationen, durch zahlreiche Meinungen und Feedbacks können sich die Besucher sehr schnell entscheiden, ob ein Urlaubsort wie Phuket noch für sie interessant ist oder nicht. Anhand der zahlreichen Beschwerden der Geschäftsleute ist klar zu sehen, dass viele Touristen ihre Meinung über Phuket geändert haben und sich lieber ein neues Urlaubsziel aussuchen. Dieser Umstand ist dieses Jahr gerade auf Phuket besonders deutlich zu spüren.

Dafür sprechen auch die zahlreichen Kommentare auf der Facebook Seite des ThailandTIP, die man kurz mit den Worten „Nie wieder Phuket“ zusammenfassen könnte.

Es ist daher keine große Überraschung, dass viele Hotel und Ressortbetreiber in ein großes IT-Team investiert haben um ihre Webseiten entsprechend aufzufrischen und ihre Seiten auf den sozialen Netzwerken entsprechend zu überwachen.

Ein schlechtes Feedback oder Kritiken von Besuchern auf ihrer Webseite sehen die Unternehmer natürlich nicht sehr gerne. Die IT-Spezialisten sollen sich daher gezielt um solche Kritiken kümmern und sie nach Möglichkeit von der Webseite der Kunden fernhalten bzw. entfernen.

Außerdem können Werbeanzeigen bei den entsprechenden Portalen wie Tripadvisor, Airbnb, Flipkey oder anderen Reiseveranstaltern geschaltet werden. Kurzum, dass Image von Phuket muss dringend aufgearbeitet und wieder neu poliert werden.