Schon wieder stürzt ein Tourist beim Parasailing auf Phuket ab

Schon wieder stürzt ein Tourist beim Parasailing auf Phuket ab

Phuket. Am Mittwoch Vormittag kam es gegen 10 Uhr am Strand von Patong zu einem weiteren Unfall mit einem chinesischen Touristen, der am Strand einen Gleitflug an einem Segelschirm ( Parasailing )über das Meer gebucht hatte.

Wie die lokale Presse auf Phuket berichtet, hatte sich der 62 Jahre alte Herr Zhao Jiangying auc Hebei in China am Strand von Patong für einen Flug mit einem Segelschirm (Parasailing) angemeldet. Der Schirm wird dabei von einem schnellen Motorboot über das Meer gezogen und durch den Auftrieb gleitet der Passagier in großer Höhe über das Meer.

Bei seiner Rückkehr zum Strand verhedderte sich der Schirm laut den Angaben des Betreibers in einer hohen Kiefer und blieb dort hängen. Der chinesische Tourist stürzte dabei auf den Sand. Badegäste informierten sofort die Polizei und die Rettungskräfte, die kurze Zeit später vor Ort waren und sich als erstes um den verletzten Chinesen kümmerten.

Ein Offizier der Polizei erklärte später der lokalen Presse: „Der chinesische Tourist hatte offenbar großes Glück gehabt, da die Rettungskräfte nach einer ersten Überprüfung keine gebrochenen Knochen feststellen konnten. Anscheinend erlitt der Tourist „nur“ ein paar blaue Flecken auf seiner Hüfte“, fügte er hinzu.

Trotzdem wurde Herr Zhao zu seiner eigenen Sicherheit und zur weiteren Kontrolle von den freiwilligen Rettungskräften in das Krankenhaus nach Patong gebracht. Ihm soll es laut Auskunft der Mediziner den Umständen entsprechend gut gehen.

Die Polizei befragte zunächst das Personal der Parasailing Firma und den Fahrer des Schnellbootes, der den Touristen in die Luft gezogen hatte. Der 24 Jahre alte Fahrer des Schnellbootes, Herr Wason Klabdee erklärte den Beamten: „Während Herr Zhao noch an dem Gleitschirm hing und wir zur Landung am Strand ansetzten, blieb der Schirm in einer Kiefer am Strand stecken. Der Mann fiel daraufhin in den Sand“.

Australier kommt beim Parasailing auf Phuket ums Leben
Australier kommt beim Parasailing auf Phuket ums Leben

Erst im Juli war ein 70 Jahre alter australischer Staatsbürger bei einem Unfall mit einem Gleitschirm am Strand von Kata ums Leben gekommen. Der Australier war ebenfalls aus großer Höhe abgestürzt und dabei ums Leben gekommen. Der ThailandTIP hatte darüber berichtet.

Bereits nach dem tödlichen Unfall mit dem Australier hatte der Bürgermeister von Patong, Herr Chalermluck Kebsup am Anfang dieses Monats festgelegt, dass alle Personen, die einen Flug mit dem Gleitschirm wagen wollen, vorher ein entsprechendes Gesundheitsformular ausfüllen müssen. Wenn die Touristen dieses Gesundheitsformular nicht ausfüllen, ist es ihnen nicht erlaubt, an einem Parasailing Flug an Phukets populärstem Touristenstrand teilzunehmen.

Allerdings hat dieses von Bürgermeister Kebsup angekündigte Gesundheitsformular bisher noch niemand zu Gesicht bekommen.

Nach dem tödlichen Unfall des Australiers und nachdem die Nachrichten über einen weiteren chinesischen Touristen die Runde machten, der am Strand von Patong seine verängstigte zweijährige Tochter zu einem Flug mit dem Gleitschirm gezwungen hatte (Hier der Bericht im ThailandTIP), hatten die Betreiber bei einer Sitzung mit dem Gouverneur zugestimmt, eine Liste von Richtlinien für einen Flug mit dem Gleitschirm zu erstellen.

Außerdem hatte der Gouverneur angeraten, bei allen Parasailing Betreibern auf der Insel eine vollständige Sicherheitsprüfung vorzunehmen. Ob das aber tatsächlich geschehen ist, geht aus den Medien bisher nicht hervor.

  • Quelle: Pattaya One News,