Betrunkene Autofahrer riskieren über die Feiertage die Beschlagnahme ihrer Fahrzeuge

Betrunkene Autofahrer riskieren über die Feiertage die Beschlagnahme ihrer Fahrzeuge

Bangkok. Um während der Feiertage und zum Jahreswechsel die Verkehrsunfälle in Thailand zu reduzieren, hat die Polizei angekündigt, dass sie in diesem Jahr die Verkehrsregeln strikt durchsetzen werden. Eine dieser Maßnahmen ist die Beschlagnahmung von Fahrzeugen, deren Fahrer betrunken hinter dem Steuer sitzen.

Zusätzlich wurden alle dafür zuständigen Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt und aufgefordert, vor den Neujahrsfeiertagen und während der Neujahrsfeiertage Informationen zu sammeln und die sozialen Medien auf Verzerrungen oder Chaos zu überwachen.

Der nationale Polizeichef Chakthip Chaijinda erklärte gegenüber den nationalen Medien, dass die strikte Durchsetzung der Gesetze notwendig ist, um die Verkehrsunfälle und die Todesfälle zu reduzieren. Die Polizei wird bei Trunkenheit am Steuer hart durchgreifen und zusätzlich auch darauf achten, wer und wie viele Personen sich auf der Ladefläche eines Pickup befinden.

Polizeichef Chakthip sagte weiter, dass die Polizei zusätzlich erwägt, die Fahrzeuge von betrunkenen Fahrern zu beschlagnahmen. Die Maßnahme habe schon im letzten Jahr die Straßenverkehrsunfälle effektiv reduziert, als eine große Anzahl von Menschen zum Jahreswechsel zurück in ihre Heimatprovinzen reiste.

Polizei General Chakthip bestand darauf, dass jede mögliche Maßnahme ergriffen wird, um die Anzahl der Verkehrsunfälle und der Todesfälle zu reduzieren. Er wies weiter darauf hin, dass 80% der Fälle auf die Missachtung der Verkehrsgesetze und der Verkehrsvorschriften zurückzuführen ist.

„Die Polizei will Ihre Autos nicht beschlagnahmen“, sagte Polizeichef Chakthip weiter. „Aber sie müssen und werden diesen Schritt tun, wenn sie das Leben von vielen Verkehrsteilnehmern retten wollen“, betonte er bei einer Polizeisitzung zu einer Diskussion über Verkehrssicherheitsmaßnahmen in der Vorweihnachtszeit.

Im Laufe der vergangenen Jahre haben die aufeinanderfolgenden Regierungen mehr als deutlich zu kämpfen gehabt, um in dieser Zeit die Todesfälle und Verletzungen auf den Straßen zu reduzieren.

Trotz aller Anstrengungen der Regierung wurden dagegen gerade im letzten Jahr die meisten Toten in einem Jahrzehnt gemeldet. Wie Anfang des Jahres berichtet, kamen zum Jahreswechsel 2016 – 2017 insgesamt 478 Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

General Prawit hat die Behörden aufgefordert, ihre Anstrengungen in Bezug auf die öffentliche Sicherheit und den Handel mit illegalen Waren gerade zum Jahreswechsel weiter zu intensivieren

Zusätzlich werden auch die Maßnahmen und die Beamten an allen Grenzpunkten von und nach Thailand verstärkt und die Offiziere sollen dabei ein besonders scharfes Auge auf die unerwünschten Personen, die auf der bekannten „Black-List“ stehen, haben.

Polizei General Chakthip hat alle seine Beamten angewiesen, bei der Verstärkung der Anstrengungen gegen kriminelle Aktivitäten mit den zuständigen Sicherheitsbehörden zusammen zu arbeiten.

Seine beiden Stellvertreter, Polizei General Srivara Ransibrahmanakul und Polizei General Chalermkiat Sriworakhan wurden angewiesen, alle entsprechenden Operationen zum Jahreswechsel zu überwachen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, fügte er hinzu.

Polizei General Chakthip sagte weiter, dass laut den Geheimdienstinformationen bisher nichts Ungewöhnliches gemeldet wurde. Trotzdem werden die Behörden aber in der Öffentlichkeit die Augen und Ohren offen halten, um allen Bürgern und Touristen einen sicheren Urlaub zu gewährleisten, betonte er.

Nach den weiteren Angaben des Polizeichefs hat die Stadtverwaltung Bangkok die Royal Thai Police darum gebeten, die Veranstaltungsorte für Silvester auf drei zu begrenzen. Laut der BMA sollen entsprechende Veranstaltungen nur im Bereich Ratchaprasong, Asiatique und CDC-Mall stattfinden.

Wie in jedem Jahr werden natürlich auch wieder zahlreiche zusätzliche Checkpoints eingerichtet, bei denen die Beamten nicht nur nach betrunkenen Fahrern Ausschau halten. Er werden zusätzliche drogenbezogenen Maßnahmen eingerichtet werden, um gezielt gegen Drogenhändler vorzugehen. Wie die Behörden wissen, nutzen gerade die Drogenhändler den Vorteil der Feierlichkeiten und den starken Reiseverkehr dazu aus, um Drogen und andere verbotene Gegenstände zu schmuggeln.

Aber auch die Touristenpolizei ist für den kommenden Jahreswechsel gerüstet und will zusätzlich 3.000 freiwillige Mitarbeiter rekrutieren. Sie werden speziell darauf trainiert, um den ausländischen Reisenden während ihres Urlaubs in Thailand jederzeit ihre Hilfe und Unterstützung anbieten zu können.

 

  • Quelle: Bangkok Post