Das Wirtschaftskabinett hat am Freitag eine neue Runde von Tourismusmaßnahmen verabschiedet

Das Wirtschaftskabinett hat am Freitag nebem TM 30 auch eine neue Runde von Tourismusmaßnahmen verabschiedet

Bangkok. Das Wirtschaftskabinett hat am Freitag (11. Oktober) neben dem TM 30 Bericht auch noch eine neue Runde von Tourismusmaßnahmen verabschiedet, die darauf abzielen, dass die Zahl der ausländischen Besucher 39,8 Millionen erreicht und in diesem Jahr 2,04 Billionen Baht an Umsatz generiert werden.

Kobsak Pootrakool, der stellvertretender Generalsekretär von Premierminister Prayuth Chan o-cha für politische Angelegenheiten sagte, die neuen Maßnahmen zur Förderung des Tourismus umfassen sowohl kurzfristige Maßnahmen für dieses Jahr als auch einige langfristige Maßnahmen für das Jahr 2020. Sie werden nächste Woche zur Genehmigung durch das Kabinett vorgelegt.

Die Regierung hat sich auch zum Ziel gesetzt, 41,8 Millionen ausländische Besucher anzulocken und im nächsten Jahr einen Umsatz von 2,2 Billionen Baht im Tourismus zu erzielen.

Herr Kobsak sagte weiter, dass die kurzfristigen Maßnahmen kostenlose Wiedereinreisevisa für ausländische Touristen, die die Nachbarländer auf dem Landweg besuchen, erhöhte Mehrwertsteuerrückerstattungsstellen, mehr Mehrwertsteuerrückerstattungsstellen sowie Mehrwertsteuerrückerstattungen in bar vor Ort beinhalten.

Es wird auch eine Maßnahme eingeführt, die es den 150.000 Expatriates im Land erleichtert, landesweit zu reisen, ohne den Behörden gemäß § 37 des Einwanderungsgesetzes von 1979, auch bekannt als TM30, Bericht zu erstatten. Welche Maßnahme das sein soll und ab wann sie in Kraft tritt, wurde von Minister Kobsak allerdings nicht erwähnt.

Die Regel gemäß § 37 des Einwanderungsgesetzes von 1979 schreibt vor, dass alle Ausländer, die ein Langzeitvisum erhalten, sich innerhalb von 24 Stunden bei den Behörden melden müssen, wenn sie in andere Provinzen reisen, die nicht ihr Wohnsitz sind.

Expats müssen sich außerdem noch zusätzlich alle 90 Tage an ihren Aufenthaltsort bei den Behörden (Immigration) melden.

Thailand erhebt eine Gebühr von 2.000 Baht für ein Einreisevisum mit einer Dauer von drei Monaten.

Unternehmen können bei der Organisation von Seminaren im Land bis zu zwei Mal die Kosten in Abzug bringen.

Herr Kobsak sagte, die Regierung werde an Wochenenden und langen Feiertagen rund um die Uhr Checkpoints zusammen mit Laos und Malaysia eröffnen. Diese Maßnahme soll zunächst drei Monate dauern.

Der Amazing Thailand Grand Sale ist für drei Monate (vom 1. November 2019 bis Januar 2020) mit Rabatten von bis zu 70 % geplant, sagte Minister Kobsak weiter. Es werden rund 400 Läden, die an diesem Programm teilnehmen, erwartet. Im Letzten Jahr waren es dagegen nur 200 Geschäfte.

Die Veranstaltung hat im vergangenen Jahr dazu beigetragen, die Ausgaben der ausländischen Besucher mehr als zu verdoppeln und auf 2.800 Baht pro Tag und Person zu steigern, während die normalen Ausgaben bei 1.250 Baht pro Tag lagen, fügte er hinzu.

Für mittel- und langfristige Maßnahmen sagte Herr Kobsak, die Regierung wolle die Standards für Unterkunft und Sicherheit verbessern sowie die Anzahl der Weltkulturerbestätten für den Tourismus erhöhen.

 

Das Wirtschaftskabinett hat am Freitag eine neue Runde von Tourismusmaßnahmen verabschiedet

Das Wirtschaftskabinett hat am Freitag eine neue Runde von Tourismusmaßnahmen verabschiedet

 

Yuthasak Supasorn, der Gouverneur der Tourism Authority of Thailand (TAT) sagte, dass seine Agentur und verwandte Agenturen noch weitere Mega – Events einführen werden, um damit noch mehr ausländische Besucher nach Thailand zu locken und ihre Ausgaben zu erhöhen.

Zu diesen Veranstaltungen gehören die Ultra-Trail-, die Amazing Thailand Marathon Series-, die MotoGP- und die Super GT-Rennen.

Zu den Konzertveranstaltungen zählen Tomorrow Land, Electric Daisy Carnival und das Ultra Music Festival.

 

  • Quelle: Bangkok Post