BANGKOK. Ein hochkarätiger Online Glücksspiel Fall, an dem Suchanun Minnie Sucharitchinsri beteiligt war, hat zur vorübergehenden Versetzung von acht verbundenen Beamten geführt. Der Chef der nationalen Polizei, Torsak Sukvimol, genehmigte den Schritt, um eine mögliche Beeinträchtigung der laufenden Ermittlungen zu verhindern.
Ein Sprecher der Polizei, Siriwat Deepo, gab bekannt, dass der Befehl zur Versetzung vorgestern, am 24. Februar, von Torsak unterzeichnet wurde. Die versetzten Beamten werden in die Zentrale der Royal Thai Police verlegt und für die Dauer der Online Glücksspiel Fall Ermittlungen werden Ersatzkräfte zugewiesen.
Zu den betroffenen Beamten gehören Namkiat Theerarotjanaphong vom Metropolitan Police Bureau, Phakphum Phitsamai, stellvertretender Ermittlungsleiter der Provinzpolizei Region 4, und Khemarin Pisamai, Chef der Einwanderungspolizei Chanthaburi.
Andere sind Aris Kuprasertrat, Leiter der Einwanderungsbehörde von Chachoengsao, Kharit Priyakate, stellvertretender Superintendent für Kriminalitätsbekämpfung am Bahnhof Phra Samut Chedi, Chanont Aumthon, Inspektor für Kriminalitätsbekämpfung am Bahnhof Phra Pradaeng, Nattawut Watwaew, Leiter der Streifengruppe bei der Polizeiverkehrsabteilung und Apisit Khonyong , Kommandeur der Ermittlungsabteilung am Bahnhof Mueang Chachoengsao, berichtete die Bangkok Post.

Bei der Royal Thai Police (RTP) gingen Berichte ein, denen zufolge die acht Beamten unangemessenes Verhalten gegenüber denjenigen zeigten, die die Ermittlungen unterstützten, und möglicherweise die laufende Untersuchung gestört hätten. Die RTP berief sich unter anderem auf ihre Befugnisse gemäß Abschnitt 63 und 105 des Royal Thai Police Act, um die Versetzungen durchzuführen und die Abteilung für innere Angelegenheiten zu stärken.
Als Reaktion darauf haben die acht beteiligten Beamten bei Torsak beantragt, den Fall vom Cyber Crime Investigation Bureau an das Department of Special Investigation (DSI) zu verlegen. Sie argumentieren, dass das Department of Special Investigation ein gerechteres Umfeld schaffen würde.
In ähnlichen Nachrichten wies Polizeigeneral Surachate „Big Joke“ Hakparn, stellvertretender nationaler Polizeichef, Vorwürfe über seine Beteiligung an Online-Glücksspielnetzwerken zurück.
Trotz der Gerüchte, die seit Anfang dieser Woche die Runde machten, stellte Big Joke klar, dass nach der viel beachteten Hausdurchsuchung im letzten Jahr keine formelle Anklage gegen ihn erhoben wurde. Darüber hinaus stellte er fest, dass nur acht Personen, darunter einige seiner Untergebenen, ihre Fälle an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet hätten.
- Quelle: The Thaiger