BANGKOK. Eine weitere Person ist am Wochenende in Bangkok gestorben, nachdem sie tödlich gebranntes Methanol getrunken hatte. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf vier.
33 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie den illegalen Fusel getrunken hatten, den sie an Straßenständen mit Alkohol in Bangkok gekauft hatten.
Drei von ihnen seien bereits zuvor an den Folgen einer Methanolvergiftung gestorben und ein vierter sei am Dienstag gestorben, sagte Gesundheitsminister Somsak Thepsutin.
15 der Patienten mussten an Beatmungsgeräte angeschlossen werden, 22 Patienten benötigten eine Nierendialyse und 21 litten unter verschwommenem Sehen, sagte er. Glücklicherweise gab es keine Berichte über dauerhafte Blindheit.
Einer der Patienten sei in einem ernsten Zustand und der Fall sei besorgniserregend, sagte Herr Somsak. Acht Patienten seien bereits behandelt und aus dem Krankenhaus entlassen worden.

33 Menschen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie den illegalen Fusel getrunken hatten, den sie an Straßenständen mit Alkohol in Bangkok gekauft hatten.
Drei von ihnen seien bereits zuvor an den Folgen einer Methanolvergiftung gestorben und ein vierter sei am Dienstag gestorben, sagte Gesundheitsminister Somsak Thepsutin.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums war der jüngste Patient 22 Jahre alt und der älteste 69.
Das Department of Medical Services (Ministerium für medizinische Dienste) hat am Dienstag Personen, die selbst gebrannten Schnaps getrunken haben, von dem sie glauben, er könnte mit Methanol gepanscht sein, oder die ihn an Ständen gekauft haben, an denen selbst gebrannter Methanol verkauft wurde, geraten, sofort ins Krankenhaus zu gehen.
Am Dienstagmorgen wurden zwei Patienten mit Atemproblemen ins Nopparat Krankenhaus eingeliefert, teilte die Abteilung mit.
Beide Patienten gaben zu, drei Tage lang das illegale Gebräu konsumiert zu haben. Gegen 6 Uhr am Dienstagmorgen begannen sie zu keuchen und litten unter Atemnot.
Aus Angst vor einer Festnahme hätten sie zuvor gezögert, in ein Krankenhaus zu gehen, hieß es aus der Behörde.
- Quelle: Bangkok Post