SURAT THANI: Korrupte Beamte und thailändische Kandidaten stehen im Rahmen von Ermittlungen gegen ausländische Investoren, die Gesetzeslücken im Zusammenhang mit Geschäftstätigkeiten und Landbesitz auf Koh Phangan und Koh Samui ausnutzen, unter Beobachtung, sagt der Gouverneur.
Einwohner und Unternehmer beschwerten sich über unangemessenes Verhalten israelischer Touristen und Geschäftsleute sowie die Führung illegaler Geschäfte. Der Gouverneur von Surat Thani, Theerut Supawiboonphol, berief daraufhin eine dringende Sitzung ein. Er sagte, zwei Sondereinsatzkommandos hätten bei ihren Ermittlungen Fortschritte erzielt.
Die erste Einheit konzentriert sich auf die Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Einreise von Ausländern in das Land. Zuwiderhandelnde werden sofort strafrechtlich verfolgt. Die zweite Einheit untersucht Landbesitz, Bautätigkeiten und Geschäftsaktivitäten ausländischer Staatsangehöriger.

Die Polizei verhaftete letzte Woche einen Ausländer, der angeblich illegal auf Koh Phangan gearbeitet hatte. (Foto: Einwanderungspolizei)
Herr Theerut sagte, dass einige Ausländer als Touristen nach Thailand einreisen, aber heimlich Geschäfte tätigen, indem sie Gesetzeslücken ausnutzen oder thailändische Nominierte einsetzen.
Solche Praktiken, sagte er, würden dem touristischen Image des Landes schaden, lokale Lebensgrundlagen verdrängen und zu finanziellen Verlusten in der lokalen Wirtschaft führen.
Der Gouverneur sagte, er habe die Behörden angewiesen, entschieden gegen thailändische Staatsbürger und Staatsbeamte vorzugehen, die illegale ausländische Unternehmen unterstützen.
Herr Theerut betonte zwar, dass die meisten ausländischen Besucher sich an das Gesetz halten und willkommen seien, forderte die Behörden jedoch auf, die Täter schnell zu identifizieren und gegen sie vorzugehen. Er fügte hinzu, dass die Wirtschaft von Surat Thani stark vom Tourismus abhängig sei.
Inzwischen haben sich die Bedenken verstärkt, nachdem Anwohner den Bau eines Luxusvillenprojekts mit mindestens 20 Gebäuden in der Nähe eines Resorts in Moo 3 auf Koh Phangan gemeldet hatten.
Bei früheren Inspektionen der Vierten Armeeregion und des Internal Security Operations Command (Isoc) Region 4 im Jahr 2016 wurden keine Verstöße festgestellt.
Eine Nachkontrolle im vergangenen Monat ergab jedoch, dass mindestens fünf Gebäude in einem nationalen Waldreservat errichtet worden waren. Die Behörden bereiten nun die Überprüfung der Projektgrenzen vor.
Darüber hinaus entdeckten die Behörden gegenüber dem Villengelände ausgedehnte Rodungen und Steinwälle, die zum Schutz vor Erdrutschen errichtet worden waren – möglicherweise als Vorbereitung für eine weitere Bebauung.
Dorfbewohner behaupten, dass israelische Geschäftsleute traditionelles Ackerland gekauft hätten, um dort eine ihrer Ansicht nach potenzielle jüdische Siedlung zu errichten.
- Quelle: Bangkok Post