PHUKET – Laut dem Provinzgouverneur wird die geplante neue Abfallentsorgungsanlage für Phuket aufgrund von Verzögerungen bei der Genehmigung durch staatliche Stellen noch mindestens zwei Jahre entfernt sein.
Gouverneur Nirat Pongsitthithavorn äußerte seine Frustration über die Verzögerung beim Bau der zweiten Müllverbrennungsanlage.
Er sagte, einige Regierungsstellen hätten das Projekt noch immer nicht genehmigt. Diese Verzögerungen bedeuteten, dass das neue Kraftwerk frühestens in zwei Jahren in Betrieb gehen könne.
Bürokratische Hürden verzögern den Bau der Müllverbrennungsanlage in Phuket, berichten die lokalen Medien. Es dauert mindestens noch zwei Jahre, sagt der frustrierte Gouverneur.

Gouverneur Nirat Pongsitthithavorn äußerte seine Frustration über die Verzögerung beim Bau der zweiten Müllverbrennungsanlage.
Ein Müllwagen entlädt auf der bereits überfüllten Mülldeponie Saphan Hin im Bezirk Muang auf der Insel Phuket. (Foto: Achadthaya Chuenniran)
Der Gouverneur nannte weder die für die Verzögerung verantwortlichen Behörden noch ging er näher auf die erzielten Fortschritte ein. Die Provinz plant außerdem langfristig den Bau einer dritten Müllverbrennungsanlage.
Für die neue Müllverbrennungsanlage ist die Genehmigung mehrerer Behörden erforderlich, die für die Regulierung von Industrieabfällen, Fabriken und der Umwelt zuständig sind.
Phukets einzige Müllverbrennungsanlage ist nicht in der Lage, den gesamten Müll der einheimischen Bevölkerung und der großen Zahl von Touristen, die die Insel besuchen, zu verarbeiten.
Die Müllverbrennungsanlage kann täglich etwa 700 Tonnen Müll verarbeiten, während die Insel rund 1.200 Tonnen produziert. Der Überschuss wird auf der Mülldeponie Saphan Hin im Bezirk Muang entsorgt, wo sich bereits 1,2 Millionen Tonnen angesammelt haben, für die es keine Entsorgungsmöglichkeit gibt.
Herr Narit rief die lokalen Verwaltungen, Haushalte und Unternehmen in Phuket dazu auf, durch strikte Trennung von Bio- und Wertstoffen einen Beitrag zu leisten. Er schlug finanzielle Anreize dafür vor, beispielsweise eine Senkung der Müllabfuhrgebühren.
Die Besorgnis über die Müllberge auf der Touristeninsel ist nicht neu. Bereits im letzten Jahr wurde dasselbe Thema in Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung von Phuket und den Provinzbehörden angesprochen, allerdings ohne erkennbaren Fortschritt.
- Quelle: Bangkok Post