BANGKOK. Laut dem stellvertretenden nationalen Polizeichef, Generalleutnant Jirabhop Bhuridej, wurden letzte Woche mehr als 7.300 Fälle von Online-Kriminalität gemeldet, wobei der Schaden 397 Millionen Baht überstieg.
Das Anti-Cyber-Betrugszentrum verzeichnete in der vergangenen Woche 7.372 Fälle, sechs mehr als in der Vorwoche, während die Gesamtschäden um mehr als 15 Millionen Baht zurückgingen.
Online-Shopping-Betrug blieb mit 70 % der Fälle die häufigste Betrugsmasche und nahm weiter zu. Anlage- und Jobbetrug, obwohl seltener, verursachte die höchsten Verluste mit insgesamt über 213 Millionen Baht, was 53 % des Gesamtbetrags entspricht.
Frauen waren häufiger betroffen als Männer, insbesondere jene im Alter von 21 bis 30 Jahren. Jobbetrug war am häufigsten bei Personen im Alter von 31 bis 40 Jahren anzutreffen, während Gewinnspielbetrug vor allem bei Personen im Alter von 41 bis 60 Jahren verbreitet war.
Die Polizei nahm 27 Verdächtige – 26 Thailänder und einen Chinesen – fest, die in elf Fällen mit Strohmann-Bankkontennetzwerken in Verbindung stehen, und beschlagnahmte mehr als 3,4 Millionen Baht. In zwölf weiteren Fällen griffen die Behörden ein und verhinderten 57 Transaktionen mit einem Schaden von über 5,18 Millionen Baht.

Online-Shopping-Betrug blieb mit 70 % der Fälle die häufigste Betrugsmasche und nahm weiter zu. Anlage- und Jobbetrug, obwohl seltener, verursachte die höchsten Verluste mit insgesamt über 213 Millionen Baht, was 53 % des Gesamtbetrags entspricht.
Eine wichtige Festnahme betraf drei Verdächtige eines Netzwerks von Strohmannkonten in Udon Thani, wo die Polizei 500.000 Baht beschlagnahmte.
Die Verdächtigen gestanden, für ein Betrügersyndikat gearbeitet zu haben.
Im Bezirk Chiang Dao in Chiang Mai wurden zwei Jugendliche im Alter von 17 und 19 Jahren festgenommen, weil sie Geld von Geldwäschekonten abgehoben hatten. Dabei wurden 150.000 Baht beschlagnahmt. Die Polizei verhinderte außerdem, dass eine 66-jährige Frau mehr als zwei Millionen Baht an Betrüger überwies, und konnte weitere Verluste in anderen Betrugsfällen abwenden.
- Quelle: Bangkok Post