Thailand wird mit den USA über Zollsätze verhandeln, nachdem Präsident Trump einen Zoll von 36 % auf thailändische Importe angekündigt hat. Premierministerin Paetongtarn Shinawatra beruhigte die Öffentlichkeit und erklärte, das Ziel sei es, das BIP-Wachstum mithilfe eines soliden Plans auf Kurs zu halten.

Thailand verhandelt mit den USA über neue Zölle

BANGKOK. Thailand wird mit den USA über Zollsätze verhandeln, nachdem Präsident Trump einen Zoll von 36 % auf thailändische Importe angekündigt hat. Premierministerin Paetongtarn Shinawatra beruhigte die Öffentlichkeit und erklärte, das Ziel sei es, das BIP-Wachstum mithilfe eines soliden Plans auf Kurs zu halten.

„Wir sind bereit, uns damit zu befassen und werden unseren Ständigen Sekretär zu Gesprächen entsenden“, sagte sie am Donnerstag. Vize-Finanzminister Julapun Amornvivat merkte an, dass der Zoll zwar höher als erwartet ausgefallen sei, aber im Dialog mit den USA eine Lösung gefunden werden könne.

Thailands erheblicher Handelsüberschuss mit den USA, der sich 2022 auf 45 Milliarden US-Dollar belaufen wird, ist ein Schlüsselfaktor in diesen Verhandlungen. Die USA bleiben Thailands wichtigster Exportmarkt, wobei Elektronik, Maschinen und Agrarprodukte die wichtigsten Exportgüter sind. Die thailändische Handelskammer unter der Leitung von Poj Aramwattananont drängt auf rasche Verhandlungen, da der Zoll die erwarteten 25 % übersteigt.

 

Thailand wird mit den USA über Zollsätze verhandeln, nachdem Präsident Trump einen Zoll von 36 % auf thailändische Importe angekündigt hat. Premierministerin Paetongtarn Shinawatra beruhigte die Öffentlichkeit und erklärte, das Ziel sei es, das BIP-Wachstum mithilfe eines soliden Plans auf Kurs zu halten.
Thailand wird mit den USA über Zollsätze verhandeln, nachdem Präsident Trump einen Zoll von 36 % auf thailändische Importe angekündigt hat. Premierministerin Paetongtarn Shinawatra beruhigte die Öffentlichkeit und erklärte, das Ziel sei es, das BIP-Wachstum mithilfe eines soliden Plans auf Kurs zu halten.

 

Obwohl Thailand auf der Liste der „Dirty 15“ der potenziell am stärksten von diesen Zöllen betroffenen Länder steht, betont Vizeminister Julapun in Gesprächen mit den USA Verständnis und flexible Anpassungen. InnovestX Securities warnte, dass die entsprechenden Zölle das thailändische BIP um bis zu 1,2 Prozentpunkte gegenüber dem prognostizierten Wachstum von 2,5 Prozent senken könnten.

Die Ankündigung erschütterte auch die südostasiatischen Märkte. Währungen und Aktienkurse verzeichneten starke Einbußen. Der thailändische Baht verlor 0,8 Prozent gegenüber dem US-Dollar, während die Aktienindizes in Singapur und Malaysia deutlich fielen. Analysten der ING Bank bezeichneten die Region als die am stärksten von Trumps Zollpolitik betroffene Region.

Die erhöhten Zölle der USA belaufen sich auf 46 % für vietnamesische und 32 % für indonesische Exporte und verschärfen damit die globalen Handelsspannungen. Analysten und Investoren beobachten nun aufmerksam mögliche Vergeltungsmaßnahmen betroffener Länder wie China, das mit einem hohen Zoll von 54 % konfrontiert ist. Während einige Länder Vergeltungsmaßnahmen ausschließen, bleibt das globale Handelsumfeld angespannt, berichtete The Thaiger.

 

  • Quelle: The Thaiger