SA KAEO. In der Provinz Sa Kaeo setzten sich die Kämpfe entlang der Grenze fort. Von Khmer-Truppen abgefeuerte Granaten trafen eine Ortschaft, beschädigten Häuser und lösten einen Brand aus.
Die Spannungen in der Provinz Sa Kaeo eskalierten heute Morgen (22. Dezember) inmitten anhaltender Zusammenstöße zwischen thailändischen und kambodschanischen Truppen. Granaten trafen eine Ortschaft im Bezirk Khok Sung, verursachten erhebliche Schäden und lösten einen Brand aus, berichtete Amarin TV.
Gegen 7:20 Uhr morgens eröffneten Khmer-Truppen das Feuer mit schweren Waffen über die Grenze auf thailändisches Gebiet. Einige Granaten schlugen in der Nähe des Dorfes Nong Ya Kaeo ein, das zuvor ein Flüchtlingslager für Kambodschaner gewesen war. Der Beschuss erfolgte scheinbar wahllos, beschädigte Häuser und löste anschließend einen Brand aus.
Sicherheitskräfte und zuständige Behörden haben das Gebiet gesichert, ermitteln das Ausmaß der Schäden und leisten den Betroffenen Soforthilfe. Anwohner in Grenznähe wurden dringend gebeten, Risikogebiete zu meiden und die Anweisungen der Behörden strikt zu befolgen.

Die Lage an der Grenze in der Provinz Sa Kaeo erfordert weiterhin eine genaue Beobachtung, da in der Bevölkerung Besorgnis über mögliche anhaltende Unruhen besteht. Die Sicherheitsbehörden überwachen und bewerten die Situation rund um die Uhr.
- Quelle: Thai News Room