Thailand hat seine nationale Tourismusstrategie auf ein „Qualitätstourismus“-Modell umgestellt und konzentriert sich dabei auf kaufkräftige Besucher. Grund dafür sind die globalen wirtschaftlichen Herausforderungen, die eine Abwärtskorrektur der Ziele für 2026 erforderlich machen.

Thailand ändert seine Tourismusstrategie, nachdem die Ziele für 2026 gesenkt wurden.

BANGKOK. Thailand hat seine nationale Tourismusstrategie auf ein „Qualitätstourismus“-Modell umgestellt und konzentriert sich dabei auf kaufkräftige Besucher. Grund dafür sind die globalen wirtschaftlichen Herausforderungen, die eine Abwärtskorrektur der Ziele für 2026 erforderlich machen. Die thailändische Tourismusbehörde (TAT) bestätigte, dass die internationalen Ankünfte nun voraussichtlich zwischen 30 und 34 Millionen liegen werden, was einem Rückgang von 18 Prozent gegenüber früheren Prognosen entspricht.

Die Anpassung folgt auf Daten des ersten Quartals, die 9,31 Millionen ausländische Ankünfte zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 2026 ausweisen. Trotz der starken Erholungszahlen stellten die Behörden eine zunehmende Diskrepanz zwischen Touristenzahlen und Ausgaben fest. Dieser Trend wird auf das vorsichtigere Reiseverhalten angesichts der sich abschwächenden Weltwirtschaft und anhaltender logistischer Engpässe, darunter begrenzte Flugkapazitäten, zurückgeführt.

China blieb im ersten Quartal mit 1,49 Millionen Besuchern Thailands wichtigster Quellmarkt, gefolgt von Malaysia mit 960.000, Russland mit 726.000, Indien mit 626.000 und Südkorea mit 412.000. Die Gouverneurin der thailändischen Tourismusbehörde (TAT), Thapanee Kiatphaibool, merkte jedoch an, dass das Umsatzwachstum hinter dem Besucherzuwachs zurückbleibt. Sie erklärte: „Wir beobachten einen Trend, bei dem die Tourismuseinnahmen langsamer wachsen als die Besucherzahlen.“ Sie betonte die Notwendigkeit, dem „Ausgabenvolumen pro Reise“ Vorrang vor der Gesamtzahl der Ankünfte einzuräumen.

 

Thailand hat seine nationale Tourismusstrategie auf ein „Qualitätstourismus“-Modell umgestellt und konzentriert sich dabei auf kaufkräftige Besucher. Grund dafür sind die globalen wirtschaftlichen Herausforderungen, die eine Abwärtskorrektur der Ziele für 2026 erforderlich machen.
Thailand hat seine nationale Tourismusstrategie auf ein „Qualitätstourismus“-Modell umgestellt und konzentriert sich dabei auf kaufkräftige Besucher. Grund dafür sind die globalen wirtschaftlichen Herausforderungen, die eine Abwärtskorrektur der Ziele für 2026 erforderlich machen.

 

Als Reaktion darauf legt die Thailändische Tourismusbehörde (TAT) einen stärkeren Fokus auf Fernreisemärkte wie Großbritannien, Deutschland und die USA, die als wichtige Triebkräfte für höhere Tourismuseinnahmen und Branchenstabilität gelten. Die Behörde hat außerdem ihre Prognose für Inlandsreisen um 3 Prozent auf 206 Millionen Reisen nach unten korrigiert. Die gesamten Tourismuseinnahmen für 2026 werden voraussichtlich 2,58 Billionen Baht erreichen.

Die strategische Neuausrichtung umfasst eine umfassende Marketingreform, die Thailands Sicherheit, sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und seine erstklassigen Reiseerlebnisse in den Vordergrund stellen soll. Thapanee erklärte, die Branche müsse sich an einen „Qualität-zuerst“-Ansatz anpassen, um angesichts geopolitischer Unsicherheiten, insbesondere im Nahen Osten, und schwankender Treibstoffpreise wettbewerbsfähig zu bleiben. Digitale Plattformen werden dabei eine zentrale Rolle spielen, um diese hochwertigen Angebote den Zielgruppen zu vermitteln.

Die Zeitung „The Nation“ berichtete, dass Thailands Tourismussektor weiterhin mit begrenzten Flugkapazitäten und wirtschaftlicher Stagnation in wichtigen westlichen Märkten zu kämpfen hat. Offizielle Stellen sind der Ansicht, dass die Hinwendung zu höherwertigem Tourismus unerlässlich ist, um die Einnahmen zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend fragilen globalen Umfeld zu erhalten.

 

  • Quelle: ASEAN Now, The Nation Thailand