Phuket leidet unter dem Ausbleiben von sogenannten „Qualitätstouristen“, und die Ferieninsel mußte nun einen neuen Schlag hinnehmen, als Hotelangestellte in einen dreitägigen Ausstand traten.
Phuket
Quallenplage an den Stränden
Ausgerechnet in der sowieso schon schleppend verlaufenden Hochsaison befanden sich die Küstengewässer im Würgegriff der Quallen. Der Chef des Meeresbiologischen Instituts, Dr. Somchai Bussarawit, wollte der Ursache auf den Grund gehen. Vermutlich tragen verschmutzte Gewässer und eine Überfischung zur Vermehrung der Quallen bei.
Überraschungsbesuch vom Gouverneur
Nach der Brandkatastrophe im Bangkoker Santika machten sich die beiden auf, um Sicherheitsmaßnahmen in einigen Nachtlokalen persönlich in Augenschein zu nehmen. Sieben Pubs wurden unter die Lupe genommen, darunter Timber Hut, Fantasia, T2 und Blue Marina. Es gab einiges zu monieren, den Pubs wurde eine Woche Zeit gegeben, die Sicherheitsmaßnahmen auf den neuesten Stand zu bringen. Wenn dies nicht erfolgt, droht die Schließung.
Jetskis und Abzocke: Sitzung beim Vize-Gouverneur
In Karon gibt es 36 Jetskis, in Kamala zehn und in Patong 168! Lokalbehörden wurden eingeladen, Repräsentanten zu der Sitzung zu schicken, aber in Patong hatte man offensichtlich andere Pläne und glänzte durch Abwesenheit.
Besitzer von „Farang” erschossen
Der Mörder kam als Beifahrer auf einem Motorrad, ging in das Restaurant, in dem das Opfer mit zwei Freunden an einem Tisch saß, feuerte drei Schüsse ab und floh mit dem Motorrad. Zu diesem Zeitpunkt waren ca. zehn weitere Gäste im Restaurant.
Nok Air fliegt wieder nach Phuket
Geflogen wird täglich, montags, donnerstags und freitags sowie sonntags sogar zweimal täglich. Die Buchung eines bestimmten Sitzplatzes ist möglich, 15 Kilo können an Freigepäck mitgenommen werden. Geflogen wird mit Maschinen vom Typ Boeing 737-400.
Nationalpark erhöht Eintritt: Händler protestieren
Die Händler machen dafür die Erhöhung der Eintrittspreise im November verantwortlich. Vorher wurde jedes Fahrzeug pauschal mit 40 Baht belegt, egal, wieviel Insassen sich in dem Fahrzeug befanden. Jetzt wird pro Auto ebenfalls 40 Baht berechnet, aber jeder Thai muß zusätzlich 40 Baht zahlen (Kinder 20 Baht).
Tod auf Phuket
Am 28. Dezember wurde ein Schwede tot in seinem Zimmer in einem Guesthouse in Kata aufgefunden. Der erst 25jährige wurde neben seinem Bett liegend gefunden, er starb offensichtlich an einer Wunde am Kopf und war verblutet.
Versuchter Mord: Auf Kaution frei!
Bei dem Schützen handelt es sich um ein 35 Jahre altes Söhnchen, dessen Eltern eine bekannte Kfz-Reparatur-Kette besitzen. Der Sohnemann schoß nach einem Streit in einem Nachtclub in Phuket City am Neujahrsmorgen gegen ein Uhr seinem Kontrahenten, ebenfalls 35, in den Rücken. Das Opfer erholt sich in einem Krankenhaus.
Pubs sollen auf Sicherheitsmängel überprüft werden
Die Kontrollen sollen bis 26. Januar abgeschlossen werden. Dann beginnt das Chinesische Neujahr, der nächste Anlaß, bei dem Feuerwerke gezündet werden.
Rettungsschwimmer in Alarmbereitschaft
Es gibt zu wenige Rettungsschwimmer, das Ministerium für Katastrophenschutz hat die Angelegenheit zur Chefsache erklärt und ein neues Team, bestehend aus fünf Rettungsschwimmern, nach Nai Harn versetzt.
Destination Air verkauft
Die Eigner der Fluglinie Destination Air haben die Airline, die u. a. von Patong Beach aus nach Koh Phi Phi flog, an eine Thai-Firma verkauft.
Quallenkampagne nach erneutem Alarm
Erst spätere Untersuchungen ergaben, daß es sich bei dem Exemplar nicht um eine Würfelqualle handelte. Aufgefallen war das Tier am Morgen des 24. Dezember dem Manager des Jachthafens Yacht Haven Marina. Der ließ die Qualle einfangen und informierte das Meeresbiologische Institut. Dort wurde anfangs bestätigt, daß es sich um eine Würfelqualle handele, später aber dementiert.
Die Quallen müssen warten
Sie wollte bei einem längeren Aufenthalt herausfinden, ob die Würfelquallen, die an der Ostküste gesichtet wurden, eine Bedrohung für die Tourismusindustrie darstellen könnten. Doch Dr. Gershwin sagte wegen der Reisewarnungen, die von den amerikanischen und australischen Außenministerium herausgegeben wurden, ab:
„Wie eine Atombombe”
Hoteliers aus Phuket und Phang Nga baten die Banken um finanzielle Hilfe, damit die Resorts die Auswirkungen der Flughafenblockade überstehen können. Es wird vermutet, daß die Nachwirkungen eine Jahr anhalten – bis zum Beginn der Hochsaison 2009/2010.
Krankenhaus ohne Ärzte
Um eine Behandlung der Patienten aufrecht erhalten zu können, werden Ärzte von anderen Krankenhäusern „ausgeliehen”, sie sind aber kein fester Bestandteil der Belegschaft.
Künstliche Riffe: Flugzeuge und Hubschrauber auf dem Meeresgrund
Nach jahrelanger Planung und Vorbereitung war es endlich so weit: die Versenkung der C47 Dakotas und Sikorsky-Helikopter als künstliche Riffe und Tauchattraktionen ging in die Zielgerade.
