Blinde sind nicht geschäftsunfähig!

Am 11. Juni hatte Innenminister Chaowarat in einem Interview mit der thaisprachigen Zeitung „Matichon“ gesagt, 2000 Baht an Blinde zu verteilen sei kein Stimmenkauf, denn Blinde seien sowieso geschäftsunfähig und dürften nicht wählen.

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Senat und Parlament steuern ins Chaos

Senatssprecher Prasopsuk Boondej sagte am 19. Juni, der Senat könne mit seiner Arbeit nicht fortfahren, wenn 16 Senatoren mit Berufsverbot belegt werden. Das EC stellte fest, daß 16 Senatoren Aktienbeteiligungen an Staatsfirmen besitzen, das ist nach der Verfassung verboten. Die Angelegenheit geht nun an das Verfassungsgericht, das eine Suspendierung und ein Berufsverbot für die 16 Senatoren aussprechen könnte.

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Minister leben gefährlich

Vize-Sprecher Supachai Jaisamut sagte, die gepanzerten Fahrzeuge unterstünden dem Verteidigungsministerium und würden benötigt, um Politiker und wichtige Staatsgäste zu befördern.

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Premierminister Abhisit in Kambodscha

Premier Abhisit traf sich bei einem Staatsbesuch in Kambodscha mit seinem Amtskollegen Hun Sen. Die Grenzstreitigkeiten will man friedlich lösen. Um weitere gewaltsame Konflikte zu vermeiden, sollen beidseitig Informationen auf militärischer und ministerialer Ebene ausgetauscht werden. bp

Parteienhickhack

In Sakon Nakhon wird es am 21. Juni Kommunalwahlen geben, bei einer Parteiveranstaltung Anfang Juni soll der Innenminister dabei beobachtet worden sein, Geld verteilt zu haben, um Wähler gnädig zu stimmen.

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Premierminister: Bangkok braucht neue Busse

Ohne Wenn und Aber müsse das Busprojekt in Angriff genommen werden, sagte Abhisit am 6. Juni. Man müsse nur prüfen, ob die Busse geleast oder gekauft werden. Daß sie aber bald auf Bangkoks Straßen fahren, das sei sicher. Ferner versicherte Abhisit, daß er vom Transportministerium (in der Hand des Koalitionspartners Bhum Jao Thai Party) keinesfalls unter Druck gesetzt worden ist.

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Busse kaufen, nicht mieten

Der mit Berufsverbot belegte Blauhemden-Führer Newin Chidchob bestritt, daß seine Partei bzw. das Transportministerium sich an dem Bus-Deal bereichern würden. Seine Partei wolle den ärmeren Bürgern Bangkoks helfen, die mit dem Bus zur Arbeit fahren müssen. (Dabei übersah er offensichtlich, daß eine Fahrkarte 30 Baht kosten soll.)

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