Das Finanzministerium erhöhte am 28. September die Wachstumsprognose für das Gesamtjahr auf 7,3 bis 7,8 Prozent. Das wäre der höchste Wert seit 15 Jahren.
Wirtschaft
Steuerbefreiung für Investoren
Die staatliche Betriebsansiedlungs-Organisation Board of Investment (BOI) wirbt mit Steuerbefreiungen, einem Markt mit 700 Millionen Menschen in der ASEAN-Region und mit bürokratischer Hilfestellung: Förderansuchen für Investitionen bis zwei Millionen Euro werden innerhalb 60, solche für höhere Summen innerhalb von 90 Tagen erledigt, eine Firmengründung dauert nur 32 Tage.
Produktionsverlagerung und -erweiterung
In Thailand wird die Kunert-Gruppe fast das vollständige Sortiment von Hartpapierhülsen und alle geläufigen Ausführungen von Kantenschutz herstellen.
Canon baut Fabrik in Nakhon Ratchasima
Ab Oktober 2011 will das Unternehmen in der nordöstlichen Provinz Nakhon Ratchasima mit der Produktion von bis zu 5,5 Millionen Geräten jährlich beginnen.
Soll der harte Baht aufgeweicht werden?
Finanzminister Korn Chatikavanij sagte am 18. September, die Zentralbank habe die Erlaubnis, den Wert des Baht zu steuern. So habe die BoT in den letzten Monaten US-Dollar gekauft, um zu verhindern, daß die thailändische Währung zu stark wird. Es sei aber nicht leicht, den Höhenflug des Baht sofort zu bremsen, gab Korn zu.
Mindestlohn soll steigen
Entschieden wurde von Lohn-Unterkomitees, daß der Mindestlohn in Bangkok 213 Baht pro Tag betragen soll, das sind 7 Baht mehr als bisher. In Phuket soll es anstatt 204 Baht bald 214 Baht geben.
Carrefour: Thailändische Unternehmen wollen mitbieten
Der Konsumgüterkonzern Berli Jucker erwäge für das Thailand-Geschäft ein eigenes Angebot, wie ein Manager des Unternehmens am 14. September sagte. Für das gesamte südostasiatische Geschäft der Franzosen denkt das Unternehmen über das Zusammengehen mit einem Partner nach.
US-Dollar bald unter 30 Baht?
Der Vorsitzende des Industrieverbandes von Thailand (FTI), Payungsak Chartsutthipol, forderte die Regierung erneut an, endlich einzuschreiten, damit der Baht nicht noch stärker wird.
Bridgestone baut Kapazitäten aus
Wie der Konzern am 10. September bekannt gab, investiere die Tochter Thai Bridgestone Co. Ltd., an der man mit 69,3% beteiligt ist, einen Betrag in Höhe von 21,3 Mrd. Japanischen Yen (JPY) in ihr thailändisches Werk Nong Khae.
Biogas: Thais besuchen Heidefeld
Dort haben sich erneuerbare Energien noch nicht so durchgesetzt wie in Deutschland. Aber auch in Thailand soll der Anteil erneuerbarer Energien in den kommenden Jahren steigen, von derzeit bescheidenen zwei auf dann immerhin fünf Prozent.
PTT gab Gebot für Carrefour ab
Wie PTT-Präsident Prasert Bunsumpun am 8. September sagte, habe das Unternehmen ein Gebot abgeben. Nähere Angaben machte er nicht.
Wird Carrefour von Tesco Lotus übernommen?
Der Handelskonzern hatte am 1. September die ersten Gebote entgegengenommen, mehr als zehn potentielle Käufer bekundeten nach Angaben der „Financial Times“ Interesse, darunter auch Tesco.
Höhenflug des Baht
Tarisa Wattanagase, Noch-Gouverneurin der thailändischen Zentralbank Bank of Thailand (BoT) sagte, der starke Baht sei ein Ausdruck der leistungsfähigen Wirtschaft des Landes. Ein Eingreifen sei nicht notwendig, auch wenn der Baht in bezug auf den Dollar ein Zwei-Jahres-Hoch erreicht hat, 6% gewann der Baht innerhalb weniger Monate hinzu.
Zucker – Angebot wächst und wächst
Kaum ein spekulativer Investor will wirklich am Ende die Ware, er will nur an der erwarteten Kursentwicklung partizipieren.
Starker Baht schadet Exporten nicht
Korn gab zu, daß durch diese Maßnahme der Baht noch stärker werden würde, wenn man aber den Baht mit anderen asiatischen Währungen vergliche, behielte dieser sein Niveau.
Mazda und Ford investieren in gemeinsames Werk in Thailand
Damit unterstreichen beide Hersteller ihr Bekenntnis zum Standort Thailand, wo gegenwärtig der Mazda BT-50 und der Ford Ranger gefertigt werden.
Haushalt 2011 verabschiedet
Fünf Tage lang wurde über den neuen Haushalt debattiert, nach der Abstimmung sagte Premierminister Abhisit, er werde die Staatsgelder im Sinne des Volkes und des Landes ausgeben, dabei werde es fair und transparent zugehen.
