Thailändische Marine bereitet sich auf eine neue U-Boot Mission vor

Thailändische Marine bereitet sich auf eine neue U-Boot Mission vor

Bangkok. Die königlich thailändische Marine (Royal Thai Navy) bereitet sich auf eine so genannte „neue U-Boot Situation“ vor, nachdem sie erfahren hat, dass Myanmar sein Angriffs U-Boot für angebliche Sicherheitsmissionen in die Andamanensee schicken wird.

Laut den Angaben auf der Facebook Seite der Royal Thai Navy, wird Myanmar sein in Russland hergestelltes Angriffs U-Boot der Kilo-Klasse, später in diesem Monat verwenden und zu Sicherheitsmissionen in die Andamanensee schicken.

Das dieselelektrische U-Boot der Kilo-Klasse, das Myanmar aus Indien erworben hat, soll ausgerechnet zu Weihnachten, am 24. Dezember 2019 den Betrieb aufnehmen, sagte der Sprecher der Royal Thai Navy und stellvertretende Stabschef Prachachart Sirisawat.

 

 

Dem 3. Marinegebietskommando, das die Gebiete in der Andamanensee überwacht, wurde von oberster Stelle befohlen, das U-Boot genau zu überwachen, das bis zu 45 Tage unter Wasser operieren und arbeiten kann.

Laut den Angaben der Regierung in Myanmar ist geplant, dass U-Boot für „die Sicherheit und den Schutz der maritimen Interessen von Myanmar“ einzusetzen, sagte Vize Admiral Prachachart, der stellvertretende Stabschef und Generaldirektor des Naval Acquisition Management Office.

 

Thailändische Marine bereitet sich auf eine neue U-Boot Mission vor

Thailändische Marine bereitet sich auf eine neue U-Boot Mission vor

 

Die indische Regierung kauft seit 1980 die in Russland hergestellten U-Boote der Kilo-Klasse und hat weitere dabei auch noch weitere eigene Anpassungen vorgenommen, um die Kapazität ihrer Werften zu verbessern.

Das Modell mit 3.000 Tonnen Hubraum ist bekannt für seine Laufruhe. Das U-Boot kann mit verschiedenen Arten von Waffen ausgerüstet werden und kann bis zu einer Tiefe von 300 Metern tauchen und 52 Offiziere aufnehmen.

„Myanmar wird seine militärische Effizienz steigern“, sagte Vize-Admiral Prachachrat und verwies auf seinen Plan, Gespräche mit Russland aufzunehmen, um weitere U-Boote der Kilo-Klasse zu kaufen.

Thailand ist dabei, drei U-Boote aus China zu kaufen, nachdem die zuvor vom Putsch ernannte Regierung den Kauf der drei U-Boote im Wert von 36 Milliarden Baht genehmigt hatte – der erste seit über 60 Jahren.

Die Marine unterzeichnete 2017 eine Vereinbarung zum Kauf eines U-Bootes der Yuan-Klasse S26T im Wert von 13,5 Milliarden Baht aus China.

Der Bau des U-Bootes begann am 7. September letzten Jahres in China und wird voraussichtlich 2023 an die Marine ausgeliefert.

Den Berichten zufolge hat die Marine die Regierung gebeten, 12 Milliarden Baht für den Kauf des zweiten U-Bootes bereitzustellen. Eine endgültige Entscheidung wird jedoch vom Repräsentantenhaus abhängen, das den Antrag des Staates auf ein Budget von 3,2 Billionen Baht für das Geschäftsjahr 2020 prüft.

„Wir haben vor, den Kaufplan heute zu klären“, sagte Vize Admiral Prachachart und bezog sich dabei auf das Treffen mit dem Sonderausschuss des Hauses, der eingerichtet wurde, um die Budgetdetails zu überprüfen.

Vize Admiral Prachachart lehnte auch Gerüchte über eine „Aussetzung des Budgets“ ab, die letzten Monat auftauchten. In den Gerüchten wurde behauptet, dass die Marine den U-Boot-Plan aussetzen und stattdessen weniger teure Fregatten kaufen würde.

„Das ist alles nur eine Verwirrung in der Kommunikation“, sagte Vize Admiral Prachachart auf Nachfrage der lokalen Presse.

 

  • Quelle: Bangkok Post