Premierminister Prayuth verspricht sich dem Land und den Menschen zu widmen

Premierminister Prayuth verspricht sich dem Land und den Menschen zu widmen

BANGKOK. Premierminister Prayuth hat auf seiner Facebook Seite erklärt, dass er sich jede Stunde seiner Zeit dem Wohl des Landes und der Menschen widmen wird.

In seinem Neujahrsversprechen, das in Form eines 15 Sekunden Videoclips auf seiner Facebook Seite veröffentlicht wurde, sagte der Premierminister: „Ich bin entschlossen, in vollen Zügen alle Probleme zu lösen und neue Dinge zu initiieren. Ich werde nicht aufhören, für die Nation und die Menschen zu arbeiten, solange ich körperlich und geistig noch stark genug bin“.

Im selben Clip wünschte der Ministerpräsident den Menschen auch Glück, Erfolg und die Erfüllung all ihrer Hoffnungen. Für das neue Jahr führten der Premierminister und seine Frau die Wünsche auch für alle Minister und ihre Ehepartner hinzu.

Gleichzeitig unterschrieb er im Großen Palast in einer Zeremonie, ein Buch mit guten Wünschen für Ihre Majestäten, den König und die Königin.

Laut einer Umfrage von Super Poll wünschten sich 79,5 % der Befragten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, als sie am Silvesterabend für das neue Jahr beteten.

  • 74,6 % der Befragten gaben an, für Frieden und Ordnung in der Öffentlichkeit zu beten.
  • 66,5 % wünschten sich Schutz vor Verbrechen,
  • 64,3 % wünschten sich die nationale Einheit,
  • 62,7 % beteten um Lösungen für jugendliche und soziale Probleme
  • und 40,2 % wünschten sich Gerechtigkeit und Fairness für das neue Jahr.
  • 82,1 % der Befragten wollten reich werden,
  • 79,2 % beteten für eine gute Gesundheit,
  • 70,5 % beteten für eine für Beförderung
  • und 68,8 % für ihre Familienglück und -harmonie.

Außerdem hat sich Premierminister Prayuth erneut besorgt über die Dürre im Land geäußert. Die Dürre war eines der wiederkehrenden Probleme in Thailand im letzten Jahr. Gegenwärtig ist die Wassermenge im Stausee Ubol Ratana und in den anderen großen Stauseen im Nordosten gering.

Der Premierminister und Verteidigungsminister, General Prayuth Chan o-cha, hat seine Besorgnis über die Wassersituation zum Ausdruck gebracht und die dafür zuständigen Beamten angewiesen, den Menschen in den betroffenen Gebieten umgehend zu helfen und die Landwirte zu ermutigen, ihre Aussaat zu verschieben.

Die Regierungssprecherin, Prof. Dr. Narumon Pinyosinwat sagte, der Premierminister habe einen Bericht erhalten, wonach der Wasserstand im Mekong auf dem niedrigsten Stand seit 1992 sei. Der Wasserstand in den Provinzen Chiang Rai und Loei sei zwar wieder leicht angestiegen, allerdings erwarten die zuständigen Behörden vor Ort, dass er in den nächsten Tagen wieder abnehmen wird.

In den Provinzen Nong Khai, Mukdahan und Ubon Ratchathani werden ebenfalls in den nächsten Tagen wieder niedrigere Wasserstände erwartet.

Mekong

Mekong

Wie bereits Ende Dezember angekündigt, müssen sich acht Provinzen entlang des Mekong zwischen dem 1. und dem 4. Januar auf ein Absinken des Wasserstandes einstellen, da bei Tests im Wasserkraftwerk Jinghong in der chinesischen Provinz Yunnan ein Rückgang des Wasserabflusses zu erwarten ist.

Nach den Angaben des Amtes für Nationale Wasserressourcen (ONWR) werden sich die folgenden acht thailändischen Provinzen:

  • Chiang Rai,
  • Loei,
  • Nakhon Phanom,
  • Nong Khai,
  • Mukdahan,
  • Bung Kan,
  • Amnat Charoen
  • und Ubon Ratchathani

zu Beginn der Tests am Jinghong-Staudamm am 1. Januar 2020 bis zum 4. Januar 2020 auf einen Abfall des Wasserstands des Mekong vorbereiten müssen.

Auf der Grundlage einer Mitteilung des chinesischen Ministeriums für Wasserressourcen werden die Wasseraustritte aus dem Damm vom 1. bis zum 3. Januar von 1.200 bis 1.400 Kubikmeter pro Sekunde (m³ / s) auf 800 bis 1.000 m³ / s gesenkt, berichtet das Nationale Amt für Wasserressourcen (ONWR).

Die Wassermenge wird am 4. Januar sogar noch weiter auf 504 – 800 m³ / s reduziert, bevor sie anschließend wieder auf den ursprünglichen Stand zurückkehrt.

Der Wasserstand am Mekong dürfte in den ersten Testphasen um etwa 40 – 60 Zentimeter sinken, rechnen die zuständigen Fachleute. Laut dem Generalsekretär des ONWR, Herrn Somkiat Prajamwong, wird der Wasserstand wahrscheinlich um weitere 30 – 50 cm sinken, wenn der Ausfluss auf 504 – 800 m³ / s begrenzt wird. Es ist also damit zu rechnen, dass der Wasserpegel am letzten Test Tag (4. Januar 2020) um insgesamt 70 bis 110 Zentimeter abfallen wird, fügte er weiter hinzu.

Der Ministerpräsident befahl den zuständigen Behörden, Wasser an Menschen in den Dürregebieten zu verteilen und unterirdische Wasserquellen schnell zu lokalisieren. Die Landwirte werden aufgefordert, die Aussaat zu diesem Zeitpunkt zu verschieben und den Anweisungen der örtlichen Behörden zu folgen. Die Öffentlichkeit wird aufgefordert, äußerst sparsam mit dem Wasser umzugehen.

Der Generaldirektor der Royal Irrigation Department, Dr. Thongplew Kongjun, sagte, mehrere große Stauseen im Nordosten hätten bereits schon jetzt niedrige Wasserspiegel.

Dazu gehören:

  • Der Ubol Ratana Damm in der Provinz Khon Kaen,
  • der Chulabhorn Damm in der Provinz Chaiyaphum
  • und der Lam Phra Phloeng Damm in der Provinz Nakhon Ratchasima.

Der Wasserstand im Stausee Ubol Ratana beträgt 496 Millionen Kubikmeter oder nur 20 % seines Fassungsvermögens, da die Einheimischen schon jetzt ihr notwendiges Wasser direkt aus dem Stausee beziehen. Da es in vielen Gebieten seit Wochen nicht mehr geregnet hat, müssen die zuständigen Behörden Kanäle ausheben und das Grundwasser nutzen, sagte Dr. Kongjun.

Er sagte weiter, dass es zwar noch genügend Wasser für den Verbrauch gibt, aber jeder muss jetzt zusammenarbeiten, indem er so lange sparsam mit dem Wasser umgeht, bis die Regenzeit im Juli eintrifft.

 

  • Quelle: National News Bureau of Thailand (NNT), Thai PBS World