Schweizer Ex-Fußballnationalspieler Roger Wehrli: Wurde sein Bruder in Samui ermordet?

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TIP. (Eig. Ber.) Samui. Die Berichte in der schweizer Presse warten allerdings mit Ungereimtheiten auf. So soll Roger Wehrli laut "Aargauer Zeitung" gesagt haben, daß ihm "drei Schweizer", die, so wörtlich, "saisonal auf der thailändischen Insel Ko Samui auf dem Bau arbeiten", im März 2010 die Nachricht vom Tod seines Bruders überbracht hätten.

Das klingt merkwürdig, denn es gibt keine Schweizer, die in Samui "auf dem Bau" als Saisonarbeiter schuften, jedenfalls nicht legal. Für solche niedrig bezahlten Arbeiten hat es dort zum Beispiel Birmanen und Menschen aus dem armen Nordosten Thailands.

Noch merkwürdiger geht es weiter: Er, Wehrli, habe die (namentlich nicht genannten) Personen "sofort gelöchert, was mit René passiert" sei", aber sie hätten ihm keine Antwort gegeben. "Sie hätten nur gehört, daß…" so jedenfalls geht die Schauergeschichte in der schweizer Presse um.

Frage: Weshalb suchen drei angebliche "schweizer Bauarbeiter" aus Samui einen bekannten schweizer Ex-Fußballspieler auf und überbringen eine Todesnachricht, über die sie gar nichts wissen? Interessant wäre außerdem eine Antwort auf die Frage, warum und wohin eine letzte "Thai-Freundin" des Schweizers scheinbar spurlos verschwunden sein soll.

Jedenfalls hatte der 54jährige Roger Wehrli, der derzeit Trainer des FC Entfelden ist, mit seinem Bruder das letzte Mal im Februar 2010 telefonischen Kontakt, zuletzt besucht hätte er ihn laut "Blick" vor sechs Jahren.

Vor Ort auf die Suche nach seinem Bruder gemacht hat sich Roger Wehrli noch nicht. Warum? Er habe Angst, nach Thailand zu gehen, heißt es. "In Thailand ist ein europäisches Menschenleben nicht viel wert", sagte er jedenfalls dem größten schweizer Boulevardblatt. Statt dessen hofft er "inständig, daß sich Menschen melden, die wissen, was mit unserem René passiert ist."

Original-Nachrichten hier: Aargauer Zeitung, "Blick"