Britische Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Motorradverleiher auf Phuket

Diese Woche wurde in Großbritannien der Tod eines 22-jährigen Briten auf Phuket untersucht. Der junge Mann war bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen.

Wie die Mutter bei der Anhörung erzählte, war ihr 22-jähriger Sohn Jack nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Swansea zu einem sechsmonatigen Urlaub auf Phuket aufgebrochen. Er verdiente sich nebenbei sein Geld als Online-Pokerspieler und konnte davon offenbar gut Leben.

Zehn Tage vor seinem Tod hatte er sich auf Phuket ein Motorrad gemietet. Laut Angaben der Mutter besaß der 22-jährige aber weder einen Auto, geschweige denn einen Motorradführerschein. Er habe in seinem ganzen Leben noch nie ein Fahrzeug geführt, berichtet die verzweifelte Mutter.

Trotzdem habe er ihr vor seinem Tod erzählt, dass er sich auf Phuket ein Motorrad geliehen habe. Die Mutter kann es nicht verstehen, wie die Geschäftemacher auf Phuket einem jungen Mann ein Fahrzeug vermieten können, ohne sich zu vergewissern, ob er überhaupt einen Führerschein hat.

Der Motorradverleiher hätte sich vor der Übergabe davon überzeugen müssen, sagte die Mutter, ob mein Sohn überhaupt ein Fahrzeug führen darf. Er trägt ihrer Meinung nach eine Mitschuld am Tod ihres 22-jährigen Sohnes.

Der 22-jährige Jack war am 6. Februar im letzten Jahr mit seinem Motorrad gegen einen Betonmast gefahren. Er starb später an inneren Verletzungen.

Bei der Untersuchung wurde ebenfalls festgestellt, dass die Behörden auf Phuket seit April letzten Jahres keine offiziellen Angaben mehr über die Todesfälle der Ausländer auf Phuket veröffentlicht haben. Niemand weiß also genau, wie viele Touristen tatsächlich bei Motorrad- oder sonstigen Unfällen auf Phuket ums Leben kommen.