Neue Masche von Facebook-Betrügern führt direkt zur lokalen Presse nach Phuket

pp Phuket. Am Samstag bekam die lokale Presse „Phuketwan“ Besuch von einer erstaunten 45-jährigen Frau. Sie hatte gehofft, hier auf einen Mann namens Nicholas zu treffen. Herr Nicholas soll angeblich für eine Firma „Metro Diplomatic Security and Delivery Service“. Dabei hatte er die Büro Adresse der Phuketwan angegeben.

Frau Thanchanok legte den Presseleuten einen Brief vor, in dem sie aufgefordert wurde, 27.200 Baht auf ein Bankkonto zu zahlen. Dann könnte man damit ein an sie gerichtetes Paket beim Zoll auslösen und zustellen. In dem Paket sollen sich drei iPhones, eine Qualitätsuhr und weitere Gegenstände befinden.

Khun Thanchanok erklärte, dass sie das letzte Mal vor ein paar Tagen mit dem ominösen Hernn Nicholas telefoniert hätte. Da soll er sich angeblich in der Provinz Ubon Ratchathani aufgehalten haben. Dann bekam sie Post von einem anderen Mann, Robert Brooke. Der erzählte ihr, dass Herr Nicholas auf einer Kreuzfahrt im Pazifik sei und von dort das Paket geschickt habe. Sie bräuchte nur die 27.200 Baht überweisen, dann könnte man das wertvolle Paket beim Zoll auslösen. Als Absender war die Adresse in Phuket angegeben.

Nun hatte sich Frau Thanchanok zusammen mit ihrer Tochter von Prachuap Khiri Khan auf den Weg nach Phuket gemacht um diesen Nicholas zu finden. Um so erstaunter war sie, als sie plötzlich im Büro der „Phuketwan“ stand.

Die anwesenden Mitarbeiter versprachen der Frau zu helfen und versuchten diesen Herrn Nicholas telefonisch zu erreichen. Allerdings ergebnislos. Am anderen Ende nahm niemand den Hörer ab.

Frau Thanchanok vermutet, dass sie nicht die einzige Person ist, an die solche Briefe verschickt wurden. Glücklicherweise war sie sehr misstrauisch und hat bisher noch keinen Baht auf das angegebene private Konto überwiesen.

Sie warnt daher alle ihre Mitmenschen, nicht auf die Betrügereinen der Männer, die sie über das „Gesichtsbuch“ kennengelernt hat, hereinzufallen.

Anmerkung der Redaktion:

Zollgebühren werden niemals auf ein privates Konto eingezahlt. Informieren sie sich vorher bei der entsprechenden Behörde, bevor sie irgendwelche Überweisungen auf ein Konto einzahlen.