PHUKET. Ein Thailänder namens Kunanya Phokham erholt sich von schweren Verletzungen, nachdem er am 13. April in Phuket von französischen Staatsangehörigen angegriffen wurde. Der Vorfall ereignete sich gegen 16 Uhr in der Soi Tan, Phra Metta Road, im Bezirk Kathu, als Kunanya sich weigerte, an einer Wasserschlacht während des Songkran-Festes teilzunehmen, während er mit seinem Motorrad unterwegs war. Seine Freundin Maytinee Sila erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei in Patong.
Kunanya war auf dem Weg zu einem Treffen mit Maytinee in der Nähe der Black Bar, als er auf eine Gruppe Ausländer stieß, die dort ein Wasserspiel veranstalteten. Als er signalisierte, dass er weitergehen wollte, ohne mitzumachen, schüttete ihm ein Ausländer Wasser ins Gesicht und schlug anschließend mit einer Wasserpistole auf ihn ein. Dies führte zu einer Auseinandersetzung, die in Gewalt ausartete. Kunanya wurde von mehreren Männern angegriffen und erlitt dabei Gesichtsverletzungen und Prellungen.

Kunanya wurde später zur Behandlung ins Patong-Krankenhaus gebracht. Am nächsten Tag nahm die Polizei zwei französische Staatsangehörige, Bouboune Nicolas Florent und Heraoui Abdelkrim, im Zusammenhang mit dem Anschlag fest. Bislang wurden keine formellen Anklagen erhoben, beide befinden sich jedoch weiterhin in Polizeigewahrsam und werden verhört.
Die Behörden ermitteln weiter, um die genauen Umstände und mögliche Anklagepunkte im Zusammenhang mit dem Vorfall zu klären. Dieser Angriff verdeutlicht die Schwierigkeiten, den Frieden während der Songkran-Feierlichkeiten aufrechtzuerhalten, insbesondere in touristisch stark frequentierten Gebieten wie Phuket.
- Quelle: ASEAN Now, The Thaiger