BURIRAM. Ein 13-jähriger Junge wurde am Abend des 19. April 2026 im Bezirk Satuek der Provinz Buriram von zwei jugendlichen Verdächtigen in den Hals geschossen und schwer verletzt. Das Opfer, dessen Name nur mit „A“ bezeichnet wird, saß mit drei Freunden am Straßenrand eines Dorfes, als zwei Jugendliche auf einem Motorrad ankamen und das Feuer eröffneten. Er wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus von Buriram eingeliefert.
Die Polizei gab an, der Angriff habe sich spät abends ereignet, als die Verdächtigen sich einer Gruppe von vier Jugendlichen näherten und auf sie schossen. Die Kugel traf das Opfer in den Hals und verletzte es schwer. Die Behörden leiteten umgehend Ermittlungen ein und begannen, die Verdächtigen mithilfe von Videoaufnahmen zu verfolgen.
Die Beamten nahmen später zwei Verdächtige fest: einen 14-jährigen Jungen namens „Boy“ aus dem Bezirk Chumphon Buri in Surin und einen 15-jährigen Jungen namens „Kai“ in einem Haus im selben Bezirk. Beide wurden zur Vernehmung auf die Polizeiwache Satuek gebracht. Die Polizei identifizierte „Boy“ als Schützen und „Kai“ als Motorradfahrer.
Während der Vernehmung gab der 14-Jährige zu, auf die Gruppe geschossen zu haben. Er sagte, das Motiv sei ein vorangegangener Streit mit Jugendlichen aus dem Dorf gewesen und behauptete, er sei über Facebook provoziert worden, wo ihn jemand mit der Nachricht „Ich will den Tod“ herausgefordert habe. Er gab an, bei seiner Ankunft geglaubt zu haben, die Gruppe wolle ihn und seinen Freund mit Messern angreifen, woraufhin er einen Schuss abgegeben habe.
Der Verdächtige gab gegenüber der Polizei an, die Schusswaffe online für 2.000 Baht erworben zu haben. Der 15-jährige Fahrer sagte aus, er sei von einem Freund eingeladen worden und habe nicht mit einer Schießerei gerechnet. Er bedauerte den Vorfall und entschuldigte sich bei der Familie des Opfers.

Die Polizei hat beide Verdächtigen zunächst wegen versuchten Mordes und illegalen Waffenbesitzes gemäß dem Waffengesetz angeklagt. Die Ermittler gaben an, dass weitere Anklagen vom Gesundheitszustand des Opfers abhängen könnten. Die Behörden planen außerdem, die Eltern beider Verdächtiger gemäß dem Kinderschutzgesetz vorzuladen.
Der Fall verdeutlicht die Besorgnis über Jugendgewalt und den Zugang zu Waffen, insbesondere im Zusammenhang mit Streitigkeiten, die über soziale Medien eskalieren. Die Behörden setzen ihre Ermittlungen fort und überwachen den Zustand des Opfers engmaschig.
Matichon berichtete, dass die Polizei rechtliche Schritte gegen die Verdächtigen und deren Eltern einleiten wird, während sie gleichzeitig auf Neuigkeiten zum Genesungszustand des Opfers wartet. Der Ausgang des Verfahrens hängt möglicherweise davon ab, ob sich der Zustand des Opfers verbessert oder verschlechtert.
- Quelle: ASEAN Now, Matichon