Unschuldige Opfer im Kreuzfeuer des Tränengas

pp Bangkok. Offenbar gibt es mehr Opfer durch Tränengas, als bisher angenommen. Bisher hat nur niemand darüber nachgedacht oder darüber berichtet. Die Rede ist von den vielen freilaufenden Hunden in Bangkok.

Wie viele genau von ihnen vom Tränengas geblendet oder verletzt wurden, ist nicht bekannt. Die Thai PBS Journalistin Suganda Sinkajit hat auf ihrem Twitter-Account nur einige Bilder von betroffenen Hunden veröffentlicht.

Dabei berichtet sie von einem „flauschigen Freund“ namens „In erster Linie“. Er bekam am Mittwoch eine Ladung Tränengas ab und leidet seit dem unter seinen stark geröteten Augen. Seinem Besitzer fehlt das Geld, um den Hund in einem Krankenhaus für Tiere behandeln zu lassen.

Im Marmor Tempel in der Nähe der Demonstrationen sind zwei weitere Hunde, die durch Tränengas oder den Rauch der Bomben verletzt wurden. Für sie fehlt ebenfalls das nötige Kleingeld, um sie von einem Tierarzt untersuchen zu lassen.

Ab Morgen 10 Uhr will Frau Suganda in der Soi 7 in Nakhon Sawan weiter Ausschau nach verletzten Hunden halten und versuchen, Spenden für die Tiere aufzutreiben.

Für nähere Informationen können sie ihre Twitterseite besuchen.