NCPO-Chef General Prayuth beruhigt die besorgten ausländischen Investoren

pp Bangkok. Bei einem Treffen von 25 ausländischen Fondsmanagern und Investoren am Samstag im Armeehauptquartier versuchte der Chef des NCPO die Manager von der stabilen Lage Thailands zu überzeugen. Trotz seiner beruhigenden Worte blieben die Manager weiterhin besorgt, da nach wie vor das Kriegsrecht gilt.

Der stellvertretender Chef des Nationalen Rat für Frieden und Ordnung, Herr Prajin Juntong und Herr Paiboon Nalinthrangkurn, der Vorsitzende des Bundesverbandes der thailändischen Marktorganisationen der Hauptstadt (Fetco), führte die 25 Manager und Investoren zu den Gesprächen mit General Prayuth am Samstag.

Die Fondsmanager verwalten insgesamt 16.000.000.000.000 US-Dollar (510 Billionen Baht) und steuern rund 500 Milliarden Baht der Investitionen in Thailand.

Der Besuch der Manager und Investoren ist ein Programm der Fetco und soll die nachhaltige Wiederherstellung des Vertrauens in das Land des Lächelns bewirken.

In seiner Rede erklärte General Prayuth, ausländische Investoren und Fondsmanager gehören zu einigen der sehr wichtigen Gruppen, die einen Beitrag zur thailändischen Wirtschaft, insbesondere zur Entwicklung der Finanz-und Kapitalmärkte leisten.

Er versicherte den Fondsmanagern, dass die politische, die wirtschaftliche und die Sicherheitslage in Thailand sehr stabil seien. Seiner Meinung nach sei es ein sehr günstiger Moment, um weitere Investitionen in Thailand zu tätigen.

Dabei appellierte er auch an die ausländischen Investoren, die komplizierte Situation in der thailändischen Politik zu verstehen. Sie brauche Zeit, um alle Probleme und Konflikte zu lösen.

Herr Paiboon, der Vorsitzende des Bundesverbandes der thailändischen Marktorganisationen der Hauptstadt (Fetco) sagte, dass die ausländischen Investoren sehr besorgt über das bestehende Kriegsrecht seien und befürchten, dass es lange bestehen bleibt. Dass würde die Investitionsatmosphäre weiterhin nachhaltig schaden.

Der stellvertretende Chef des NCPO Herr Prajin räumte ein, dass das Kriegsrecht ein Hindernis für ausländische Investoren darstellt. Es behindert die Fondsmanager in den Vereinigten Staaten und in Europa, und sorgt für einen Rückgang der Investitionen.

Allerdings, so sagte er weiter, seien die Übergangsregierung und die NCPO zuversichtlich, dass man die Situation unter Kontrolle habe und der Frieden bald wieder hergestellt sei. Es könnte schon sehr bald passieren, sagte er zuversichtlich, dass das Kriegsrecht bald widerrufen werden könnte.

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