Pädophiler vergewaltigt eine 14-jährige mit der Hilfe seiner Frau

pp Phuket. Laut der Aussage einer 14-jährigen Wanderarbeiterin aus Myanmar auf der Polizeiwache Khuk Khak wurde sie von einem Mann mit der Hilfe seiner Frau vergewaltigt. Die 14-jährige arbeitete auf einer Baustelle und wollte zusammen mit dem Ehepaar zu einem nahegelegenen Markt gehen.

Die 14-jährige erzählte den Beamten, dass sie auf dem Rückweg an einem leerstehenden Haus vorbeikamen. Dort wollte die Ehefrau die Toilette benutzen und verschwand in dem Gebäude. Nach einer Minute habe sie Herr A (Alias) gefragt, ob sie seiner Frau folgen wolle. Als sie das ablehnte, habe er sie festgehalten und in das leerstehende Gebäude gezerrt. Sie habe sich gewehrt und versucht sich zu befreien, erklärte die 14-jährige den Beamten.

Daraufhin sei ihm seine Frau zu Hilfe geeilt und habe sie festgehalten. Dabei wurde sie im Gesicht verletzt. Der Mann sei dann schließlich über sie hergefallen und habe sie vergewaltigt.

Frau A (Alias) habe ihr dann anschließend ein neues Handy gekauft und ihr 5.000 Baht angeboten, wenn sie den Vorfall für sich behält, erklärte der zuständige Beamte, Leutnant Palita gegenüber der Presse.

Am folgenden Tag fiel dem Vater der 14-jährigen das veränderte Verhalten seiner Tochter auf. Die 14-jährige vertraute sich schließlich ihrer Tante an und erzählte ihr, was passiert war, erfuhr die Phuket Gazette von der Stiftung für Bildung und Entwicklung (FED) in Phang Nga. Ziel und Aufgabe der Stiftung ist es, für die birmanischen Wanderarbeiter eine sichere und produktive Umgebung im Süden Thailands zu gewährleisten.

Die 14-jährige wollte schließlich mit Hilfe der Stiftung eine Klage gegen das Ehepaar einreichen. Die Mitarbeiter wendeten sich dann an die lokale Polizei, die das Ehepaar auf der Baustelle verhaften konnte. Die thailändische Polizei forderte zunächst die beiden Parteien auf, den Vorfall selber zu verhandeln.

Der Täter sollte 90.000 Baht als Entschädigung zahlen, dann würde man den Fall abschließen. Der Vater der 14-jährigen stimmte dem Angebot zu, die vergewaltigte 14-jährige bestand jedoch auf einer Anzeige.

„Ich bin mit der Entscheidung meines Vaters nicht einverstanden“, erklärte das Opfer den Beamten. „Sie haben mir das Leben sehr schwer gemacht und ich kann ihnen nicht verzeihen“.

Am 13. August änderte der Vater seine Meinung und stimmte den Wünschen seiner Tochter zu, erklärte ein Mitglied der FED der lokalen Presse. „Ich wollte das Ehepaar nicht verklagen“, sagte der Vater, „da sie selber zwei Kinder haben. Ich wollte einfach mit meiner Tochter zurück nach Burma gehen“.

Eine ärztliche Untersuchung im Krankenhaus bestätigte die Aussage der 14-jährigen. Leutnant Palida erklärte dazu, dass auch schon die Spuren an der Kleidung der 14-jährigen für einen Beweis ausgereicht hätte. Wir warten nun auf die schriftliche Bestätigung des Krankenhauses“.

Laut § 279 ist die Höchststrafe für die Vergewaltigung einer Minderjährigen 15 Jahre Gefängnis und/oder eine Geldstrafe von 30.000 Baht. Darüber hinaus könnte das Ehepaar noch wegen schwerer Körperverletzung an dem Opfer zu einer Gefängnisstrafe von 20 Jahren und zu einer Geldbuße von 40.000 Baht verurteilt werden.

Die 14-jährige steht jetzt unter der Obhut ihres Vaters und der FED.

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