Hunderte von Rothemden protestieren unter starkem Polizeiaufgebot vor dem Gericht von Pattaya

pp Pattaya. Am 5. März wurden 15 Angeklagte Mitglieder der Vereinigten Front für Demokratie gegen Diktatur (UDD) von einem Gericht in Pattaya zu jeweils vier Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Den 15 Männern, darunter mehrere bekannte Rothemdenführern wird vorgeworfen, im April 2009 für die Stürmung des 14. ASEAN-Gipfel in Pattaya verantwortlich zu sein.

Mehrere Hunderte von Rothemden hatten sie vor dem Gericht in Pattaya versammelt, um gegen das Urteil zu protestieren. Die 15 Angeklagten sollen zusammen mit zahlreichen anderen Rothemden im April 2009 den 14. ASEAN-Gipfel in Pattaya gestürmt haben. Die Demonstration im April 2009 wurde von dem bekannten Rothemdenführer Arissaman Pongruengrong angeführt.

Die geplante Konferenz wurde damals aus Sicherheitsgründen kurzerhand aufgelöst und die Politiker mussten von dem Dach des Royal Cliff Beach Resorts mit Hubschraubern evakuiert werden. Glücklicherweise wurde bei den Vorfällen niemand verletzt.

Drei der Angeklagten, Herr Surachai Saedarn, Polizeioberstleutnant Sangim Samranrat und Frau Orawan waren nicht zur Urteilsverkündung erschienen. Ihr Fall wurde auf später vertagt.

Eine Freilassung auf Kaution wurde für alle Angeklagten von dem Gericht abgelehnt. Herr Karom Ponthaklang, der Anwalt der Verdächtigen erklärte nach dem Urteil, dass er Berufung einlegen werde. Deshalb wurde der Fall an das Berufungsgericht in Chonburi weitergeleitet.

Alle Verdächtigen werden derzeit im Untersuchungsgefängnis in Nong Plalai festgehalten.

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