Nachtrag zum angeblichen Mord des Australiers an einem Türsteher in Patong

pp Phuket. Der australische Expat, der zugegeben hat einen Türsteher außerhalb des Taipan Nachtclubs erstochen zu haben sagte gegenüber der Polizei, dass er wahrscheinlich tot sei, wenn ihm indische Touristen nicht geholfen hätten zu fliehen.

Wie gestern von uns berichtet, hatte der Australier Mark Hamilton Pendlebury gegenüber der Polizei gestanden, dass er den Türsteher mit einem Messer angegriffen hatte. Allerdings hätte er sich nur Verteidigt, sagte er weiter.

Mark Hamilton Pendlebury, der tausenden von Touristen auf Phuket als „Captain Mark“ bekannt ist, erklärte der PhuketWan, dass er gerade zusammen mit einem Dänischen Besucher auf dem Heimweg von einer Sitzung des Patong Rotary Club war. Dabei wären sie auch zufällig an der Taipan Disco in der Nähe der Soi Bangla vorbeigekommen.

Dabei konnte er beobachten, dass gerade zwei Personen, ein Inder und ein Australier aus der Disco gebracht wurden. Angeblich hätten sich die beiden Männer in der Diskothek geprügelt. Vor der Disco sei es dann zwischen den beiden Männern und dem Wachpersonal der Disco gekommen.

„Ich zog meine Kamera um die Auseinandersetzung der Personen vor der Disco zu filmen. Dann kam ein Wachmann auf mich zu und versuchte meine Aufnahmen zu stoppen. Ehe ich mich versah, wurde ich von dem Wachmann schwer geschlagen. Ich zog mein Messer und schwenkte es hin und her, um mich zu verteidigen“.

„Ein paar Inder hatten den Vorfall ebenfalls beobachtet und eilten mir zur Hilfe. Nur so konnte ich dem Angreifer entkommen. Wenn die indischen Touristen mir nicht zu Hilfe geeilt wären, wäre ich jetzt vermutlich tot“, berichtet Herr Pendlebury.

Überwachungskameras sollen die Szene angeblich aufgezeichnet haben. Allerdings ist auch bekannt, dass gerade in Patong einige Kameras deaktiviert und andere Kameras absichtlich zur Seite gedreht wurden. Auch darüber hatten wir vor einigen Tagen berichtet.

Die lokale Presse konnte bestätigen, dass Pendlebury kurz vor dem Vorfall zusammen mit dem dänischen Surf-Champion Frederik Aakerlund an einem Treffen der Rotarier teilgenommen hatte. Der beinamputierte Däne war ebenfalls erst vor kurzem in den Medien aufgetaucht, nachdem der in einem Rollstuhl sitzende Mann von einer Gruppe junger Männer brutal angegriffen wurde.

Die brutalen Schläger hatten den Dänen aus seinem Rollstuhl auf die Straße geworfen und immer wieder auf ihn eingetreten. Herr Aakerlund hatte das Krankenhaus erst vor kurzem wieder verlassen.

Herr Pendlebury betreibt seit 2004 ein Bootsgeschäft auf Phuket und sitzt nun mit einer Mordanklage in Untersuchungshaft. .Expat Freunde von Mark sowie Australiens Honorarkonsul Michelle Hwaryluk meldeten sich nach der Verhaftung des Australiers auf der Polizeiwache in Kathu und erklärten dass sie geschockt seien, das der Australier wegen Mord angeklagt werde.

Der neue Chef der Polizeistation Kathu, Oberst Chaiwat Auikam erklärte gegenüber der PhuketWan, dass die Untersuchungen in dem Fall noch nicht abgeschlossen seien.

Die Nachricht über die Verhaftung von „Captain Mark“ verbreitete sich auf der Insel sehr schnell. Viele Freunde von Captain Mark erklärten, dass sie den Australier nur als hilfsbereiten Mann kennen und sein Angebot an den behinderten dänischen Surfer sei typisch für seinen guten Charakter.

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