Yinglak Chinnawat plädiert vor Gericht auf nicht schuldig

pp Bangkok. Am Dienstag erschien die ehemalige Ministerpräsidentin Yinglak Chinnawat vor dem Obersten Gerichtshof in der Hauptstadt Bangkok. dabei musste sie sich durch ein Meer von Fans drängen, die ihr alle die Daumen drücken und an ihre Unschuld glauben.

Die Schwester von Thaksin Chinnawat erklärte sich in allen Anklagepunkten für nicht schuldig. Sie wurde auf Kaution von 30 Millionen Baht freigelassen und darf das Land nicht verlassen.

Ihr Anwalt Norrawit Larlaeng ist jedoch zuversichtlich, dass die ehemalige Premierministerin in der Lage ist ihre Unschuld zu beweisen. Er geht davon aus, dass der Staatsanwalt keine Anklage gegen sie erheben kann.

„Wir haben keine Beweise über die Vorwürfe, die gegen die ehemalige Premierministerin erhoben werden“, sagte er. „Wir wissen nicht, wir die Anklage auf ein Fehlverhalten von Frau Chinnawat kommt und womit sie das begründen will“, sagte er weiter.

Herr Norrawit wies weiter darauf hin, dass dieser Fall unter normalen Umständen vom Parlament wie jede andere Regierungspolitik behandelt werden sollte. „Manche sagen, dass die Politik nur entwickelt wurde, um im Land den Weg für die Korruption zu ebnen. Dieser Vorwurf geht an die Verwaltung des Landes. Normalerweise ist die Diskussion über Erfolg oder Misserfolg einer öffentlichen Politik eine Sache des Parlaments und nicht eine Angelegenheit des Gerichts“.

Der Termin für die nächste Anhörung wurde auf den 21. und den 28. Juli festgesetzt. Bei einem Schuldspruch drohen Yinglak bis zu zehn Jahre Haft.

Related Links