Aus der Messerattacke der Kuwaitis in Pattaya wurde eine Mordanklage

Aus der Messerattacke der Kuwaitis in Pattaya wurde eine Mordanklage

Pattaya. Am frühen Samstagmorgen gegen 4 Uhr wurden die Polizei und die Rettungskräfte zu einer Messerstecherei zwischen vier Ausländern hinter dem Marina Plaza Hotel zu einer Bar gerufen. Bei der Messerstecherei wurden zwei Männer aus Kuwait verletzt.Die beiden Kuwaitis wurden von den Rettungskräften  in das Pattaya Memorial Hospital eingeliefert. Der ThailandTIP hatte über den Vorfall berichtet.

Wie die kuwaitische nationale Nachrichtenagentur nun offiziell bestätigte, ist am Samstag einer der beiden Männer, die in das Krankenhaus eingeliefert wurden, an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.

Herr Ahmad Eha, ein aktiver Offizier der kuwaitischen Armee erlitt bei der Messerstecherei mehrere Verletzungen die letzten Endes zu seinem Tod führten. Sein Neffe Sami Joha, der ebenfalls bei dem Kampf verletzt wurde erholt sich immer noch von seinen Verletzungen und wurde mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

Der kuwaitische Botschafter in Thailand, Herr Abdulla Al Sharhan, hat der kuwaitischen Nachrichtenagentur bestätigt, dass die Botschaft eine „sorgfältige Überwachung der Tötung eines ihrer Bürger in der Touristenstadt Pattaya“ angekündigt hat.

Die Polizei hat die beiden mutmaßlichen Täter verhaftet. Sie werden als „staatenlose Beduinen“ bezeichnet. Zu diesem Begriff zählen die Menschen, die zwar in Kuwait leben, aber keine kuwaitischen Bürger sind.

Im Moment sind die Ermittlungen der Polizei noch in vollem Gange und stellen sich als schwierig heraus. Die beiden staatenlosen Beduinen verweigern jede Aussage und sind nicht bereit, mit den Behörden zu kooperieren.