Die Tourismusunternehmen auf Koh Samui und Koh Phangan haben ihre starke Unterstützung für ein hartes Vorgehen der Regierung gegen Mafia-Gruppen und illegale Geschäftsnetzwerke zum Ausdruck gebracht, da solche Aktivitäten dem Ruf der Inseln schaden und den fairen Wettbewerb untergraben.

Der Tourismussektor von Samui unterstützt das Vorgehen gegen die Mafia auf den Inseln

KOH SAMUI / KOH PHANGAN. Die Tourismusunternehmen auf Koh Samui und Koh Phangan haben ihre starke Unterstützung für ein hartes Vorgehen der Regierung gegen Mafia-Gruppen und illegale Geschäftsnetzwerke zum Ausdruck gebracht, da solche Aktivitäten dem Ruf der Inseln schaden und den fairen Wettbewerb untergraben.

Am 17. Juni 2026 sprach Ratchaporn Poolsawad, Vizepräsident des Thailändischen Tourismusrats und ehemaliger Präsident des Tourismusverbandes von Koh Samui, im Namen der Tourismusunternehmen beider Inseln. Er erklärte, der Begriff „Mafia“ im Tourismussektor gehe über traditionelle kriminelle Gruppen hinaus und umfasse auch ungleiche Geschäftsstrukturen, die außerhalb des Gesetzes agieren.

Laut Ratchaporn umfasst das Problem die Ausbeutung von Touristen, Wucherpreise und die Aneignung öffentlichen Landes zum privaten Vorteil. Er sagte, diese Probleme hätten sich über viele Jahre hinweg tief verwurzelt und dem Tourismus auf den Inseln geschadet.

Die Privatwirtschaft fordert die Regierung auf, eine Null-Toleranz-Politik zu verfolgen und sich auf die konsequente und einheitliche Durchsetzung des Gesetzes zu konzentrieren. Tourismusunternehmen argumentieren, dass allen Unternehmen faire Wettbewerbsbedingungen eingeräumt werden sollten und dass illegale Betreiber in das reguläre Steuersystem integriert werden sollten.

Ratchaporn erklärte, sobald Unternehmen dem Steuersystem unterliegen, könnten Regierungsbehörden die Einnahmen transparent überwachen und einziehen. Dies trage dazu bei, die Möglichkeiten für Einzelpersonen oder organisierte Gruppen zu verringern, illegale Zahlungen oder Schutzgelder zu fordern.

Branchenvertreter fordern zudem strengere Kontrollen für ausländische Staatsangehörige, die in Thailand Geschäfte tätigen wollen. Sie verlangen von den Einwanderungsbehörden rigorosere Überprüfungen von Vorstrafen, offenen Haftbefehlen und angegebenen Berufen, um sicherzustellen, dass nur echte Touristen und legitime Investoren ins Land einreisen.

Die Kommentare erfolgen vor dem Hintergrund verstärkter Kontrollen der Behörden auf Koh Samui und Koh Phangan. Die jüngsten Maßnahmen konzentrieren sich auf ausländisch finanzierte Unternehmen, die mutmaßlich über thailändische Strohmänner operieren, sowie auf Maßnahmen zur Regulierung des öffentlichen Nahverkehrs und zur Verhinderung monopolistischer Praktiken, die Besucher beeinträchtigen.

 

Die Tourismusunternehmen auf Koh Samui und Koh Phangan haben ihre starke Unterstützung für ein hartes Vorgehen der Regierung gegen Mafia-Gruppen und illegale Geschäftsnetzwerke zum Ausdruck gebracht, da solche Aktivitäten dem Ruf der Inseln schaden und den fairen Wettbewerb untergraben.
Die Tourismusunternehmen auf Koh Samui und Koh Phangan haben ihre starke Unterstützung für ein hartes Vorgehen der Regierung gegen Mafia-Gruppen und illegale Geschäftsnetzwerke zum Ausdruck gebracht, da solche Aktivitäten dem Ruf der Inseln schaden und den fairen Wettbewerb untergraben.

 

Die Tourismusbranche gibt an, dass ihr größtes Anliegen das Image der Inseln sei. Streitigkeiten und Konfrontationen zwischen lokalen Mafia-Gruppen und Touristen werden häufig breit in den Medien thematisiert und verbreitet, wodurch der Eindruck entsteht, die Reiseziele seien unsicher.

Trotz anhaltender globaler Herausforderungen im Tourismus, darunter geopolitische Spannungen und die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Flugpreise aus Europa, berichten Reiseveranstalter von ungebrochenem Vertrauen europäischer Reisender. Umfragedaten zeigen, dass die Besucherzahlen auf Koh Samui und Koh Phangan in der aktuellen Nebensaison 70 bis 80 Prozent erreicht haben und damit das Niveau vor der Covid-19-Pandemie übertreffen.

Laut Matichon glauben Wirtschaftsführer, dass Thailands Tourismusbranche erhebliche Investitionen anziehen und das ganze Jahr über hohe Besucherzahlen verzeichnen könnte, wenn die Regierung den Einfluss der Mafia erfolgreich beseitigt und das Vertrauen in die öffentliche Sicherheit wiederherstellt, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden wichtigen Tourismusmonate im dritten und vierten Quartal.

 

  • Quelle: ASEAN Now, Matichon