Polizei verhaftet einen ersten Verdächtigen im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen

Polizei verhaftet einen ersten Verdächtigen im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen

Bangkok. Die Polizei gab am Montag die Verhaftung eines Verdächtigen bekannt, der im Zusammenhang mit einer Welle von Bombenanschlägen in touristischen Städten im vergangenen Monat stehen soll. Bei den Anschlägen wurde vier Menschen getötet und Dutzende Personen, darunter auch Ausländer, zum Teil schwer verletzt.

Bei den Bomben und Brandanschläge in verschiedenen Städten südlich von Bangkok, einschließlich Hua Hin, Surat Thani und auf der Insel Phuket wurden Befürchtungen laut, dass ein Muslimisch separatistischer Aufstand, der sich seit Jahren bisher weitgehend auf drei tief im Süden befindende, mehrheitlich muslimischen Provinzen beschränkt, weiter ausbreiteten könnte.

Die Polizei wollte zunächst keine Möglichkeit ausschleißen und hat in alle Richtungen ihre Untersuchungen zu den Bombenanschlägen ausgeweitet. Am Samstag wurde dann der erste Verdächtige, der als Abdul Kadae identifiziert wurde, von den Ermittlern verhaftet. Weitere Einzelheiten zu dem Fall gab die Polizei bisher nicht bekannt.

Der stellvertretende Sprecher der Polizei erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: „Der Verdächtige Abdul Kadae befindet sich zur Zeit in Militärgewahrsam. Hier wird er von den Ermittlern verhört“. Der Polizeisprecher ging nicht näher auf weitere Fragen ein und fügte nur hinzu, dass der Verdächtige angeblich an der Brandstiftung in der Provinz Trang am 11. Und 12. August beteilggt gewesen sein soll.

Weitere Angaben wollte er zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen. Es ist auch nicht bekannt, an welchem Ort sich der Verdächtige in Militärgewahrsam befindet.

Kadae kann für bis zu sieben Tage im Militärgewahrsam gehalten werden, bevor ihm der Zugang und ein Gespräch mit einem Anwalt erlaubt wird.

 

Quelle: BangkokJack