BANGKOK. Das Verfassungsgericht hat am Mittwochmorgen den Vorsitzenden der Move Forward Partei und Premierministerkandidaten Pita Limjaroenrat t als gewähltes Mitglied des Repräsentantenhauses vom Dienst suspendiert.
Das Gericht gab die Ankündigung bekannt, nachdem es eine Beschwerde bezüglich der geerbten Beteiligung von Herrn Pita am aufgelösten Medienunternehmen iTV Plc zur Prüfung angenommen hatte.
Die Verfassung verbietet es Parlamentariern, Aktien einer Medienorganisation zu halten. Herr Pita hat argumentiert, dass die 42.000 Aktien Teil des Nachlasses seines verstorbenen Vaters waren, den er als Testamentsvollstrecker verwaltete. Er sagte, der Titel sei inzwischen auf Verwandte übertragen worden.
Die Suspendierung steht seiner Ernennung zum Premierminister nicht entgegen, worüber die gemeinsame Sitzung am Mittwoch ebenfalls debattiert wurde.
Der Fall erreichte letzte Woche das Büro des Verfassungsgerichts.
Die Wahlkommission hatte dem Gericht empfohlen, Herrn Pita wegen seiner Beteiligung an einer Medienorganisation seinen Abgeordnetenstatus zu entziehen. Das Wahlgremium forderte das Gericht außerdem auf, ihn bis zu seiner Entscheidung vom Abgeordnetendienst zu suspendieren.
Am Mittwoch erklärte das Verfassungsgericht, seine Richter hätten sich einstimmig bereit erklärt, den Fall anzunehmen.

Das Gericht gab die Ankündigung bekannt, nachdem es eine Beschwerde bezüglich der geerbten Beteiligung von Herrn Pita am aufgelösten Medienunternehmen iTV Plc zur Prüfung angenommen hatte.
Außerdem beschloss es mit sieben zu zwei Stimmen, Herrn Pita wegen möglicher rechtlicher Probleme, Einwände und Streitigkeiten, die die Arbeit des Repräsentantenhauses und des Parlaments behindern könnten, sofort bis zu seiner Entscheidung vom Abgeordnetendienst zu suspendieren.
Das Gericht wies Herrn Pita an, seine Erklärung innerhalb von 15 Tagen nach Erhalt einer Kopie des Urteils einzureichen.
- Quelle: Bangkok Post