CHIANG MAI. Die Stadt Chiang Mai behielt am Dienstag ihren Titel als Stadt mit der weltweit am stärksten verschmutzten Luft, obwohl die Zahl der „Hotspots“ in der nördlichen Provinz deutlich zurückging.
Ein am Dienstag von der Geo-Informatik- und Weltraumtechnologie-Entwicklungsagentur veröffentlichtes Satellitenbild zeigte 17 Hotspots in der Provinz, ein weiterer Rückgang gegenüber 24 am Montag und 61 am Sonntag. Sie befanden sich in vier Bezirken, wobei neun davon in Chiang Dao lagen. Im Bezirk Muang gab es keine Hotspots.
Trotz fehlender Hotspots im Bezirk Muang war die Stadt Chiang Mai gegen 10:30 Uhr erneut die am stärksten verschmutzte Stadt der Welt. Ihr Luftqualitätsindex, gemessen vom Schweizer Marktforschungsunternehmen IQAir, lag bei 180, verglichen mit 96 in Bangkok. Die thailändische Hauptstadt belegte damit Platz 19 im globalen Ranking der Städte mit der schlechtesten Luftqualität.

Freiwillige aus Chiang Mai, unterstützt von Freiwilligen aus Pathum Thani, patrouillierten am Montag im Bezirk San Sai von Chiang Mai im Kampf gegen Buschbrände. (Foto: Facebook-Account der PR Chiang Mai)
Die vom Umwelt- und Verschmutzungskontrollamt Region 1 über die letzten 24 Stunden erfassten und um 7 Uhr veröffentlichten Tagesaufzeichnungen zeigten hohe PM2,5-Schadstoffwerte an zwei Standorten im Bezirk Muang: im Tambon Chang Phueak mit 94,3 Mikrogramm pro Kubikmeter und im Tambon Suthep mit 85,0.
Im benachbarten Bezirk Mae Cham wurden 184,9 und im Bezirk Muang in der angrenzenden Provinz Lamphun 113,8 verzeichnet.
Das Büro warnte insbesondere die Bewohner der Tambons Chang Phueak und Suthep in Chiang Mai vor dem hohen Gesundheitsrisiko durch Feinstaubbelastung, die auch die benachbarten Provinzen Lamphun, Chiang Rai und Mae Hong Son plagt.
Die Feuerwehrleute kämpften weiterhin gegen die in den nördlichen Provinzen wütenden Waldbrände, unterstützt von Flugzeugen, die Wasser über dem Gebiet abwarfen.
- Quelle: Bangkok Post