BANGKOK / PEKING. China hat Thailand eine vertiefte Zusammenarbeit in den Bereichen Spitzentechnologie und Bildung zugesagt, was die Kompetenzentwicklung und Innovation in beiden Ländern fördern dürfte. Außenminister Wang Yi gab dies am 8. April bei einem Treffen mit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn in Peking bekannt. Der Schritt signalisiert die fortgesetzte Stärkung der bilateralen Beziehungen im Rahmen einer langfristigen strategischen Vereinbarung.
Die Zusage ist Teil einer umfassenderen Initiative zum Aufbau einer „chinesisch-thailändischen Gemeinschaft mit geteilter Zukunft“, die beiden Nationen zugutekommen soll. Wang erklärte, China sei bereit, die Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Bildung und Sozialwesen im Einklang mit seinem 15. Fünfjahresplan für 2026–2030 auszubauen. Er fügte hinzu, beide Länder würden die Beziehungen unter der Führung der von ihren Staats- und Regierungschefs getroffenen Vereinbarungen weiter vertiefen.
Prinzessin Sirindhorn befindet sich derzeit auf einem achttägigen Besuch in China, in dessen Rahmen sie mehrere Hightech-Projekte besichtigt hat. Sie beschrieb die Besuche als interessant und bereichernd und betonte die Bedeutung von Wissensaustausch und Innovation. Wang bezeichnete die Prinzessin zudem als „alte und gute Freundin des chinesischen Volkes“ und merkte an, dass sie China in den vergangenen 45 Jahren bereits 57 Mal besucht habe.
Thailand hat bereits von chinesischer Unterstützung in Bereichen wie Talentförderung und Personalentwicklung profitiert. Prinzessin Sirindhorn würdigte diese Hilfe und dankte für die fortgesetzte Zusammenarbeit. Sie betonte zudem, wie wichtig es sei, das gegenseitige Verständnis zwischen den beiden Ländern durch einen verstärkten Austausch zu vertiefen.

Die Ankündigung unterstreicht die Fortsetzung der langjährigen diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und Thailand. Eine verstärkte Zusammenarbeit in zukunftsorientierten Sektoren könnte die Entwicklung der Arbeitskräfte und das technologische Wachstum fördern, insbesondere im Hinblick auf die Anpassung beider Länder an die sich wandelnden globalen Wirtschaftsbedingungen. Der Schwerpunkt auf Bildung deutet auf einen Fokus auf langfristigen Kapazitätsaufbau hin.
Die Zeitung „The Nation“ berichtete, dass beide Seiten voraussichtlich den Austausch und gemeinsame Initiativen in verschiedenen Sektoren weiter ausbauen werden. Die Ergebnisse des Besuchs der Prinzessin könnten künftige Abkommen und Partnerschaften mitgestalten. Das fortgesetzte Engagement im Rahmen der „gemeinsamen Zukunft“ dürfte die bilaterale Zusammenarbeit in den kommenden Jahren prägen.
- Quelle: ASEAN Now, The Nation Thailand