Thailand wird laut der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) im Jahr 2026 das langsamste Wirtschaftswachstum in der ASEAN-Region verzeichnen. Das BIP soll demnach lediglich um 1,8 Prozent steigen. Die schwachen Aussichten spiegeln die Auswirkungen des Nahostkonflikts wider, der die Energiekosten in die Höhe getrieben und Tourismus, Exporte und Binnennachfrage belastet hat.

Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) stuft Thailand als das Land mit dem langsamsten Wachstum in der ASEAN-Region bis 2026 ein.

BANGKOK. Thailand wird laut der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) im Jahr 2026 das langsamste Wirtschaftswachstum in der ASEAN-Region verzeichnen. Das BIP soll demnach lediglich um 1,8 Prozent steigen. Die schwachen Aussichten spiegeln die Auswirkungen des Nahostkonflikts wider, der die Energiekosten in die Höhe getrieben und Tourismus, Exporte und Binnennachfrage belastet hat.

In ihrem Asiatischen Entwicklungsausblick vom April 2026 prognostizierte die Asiatische Entwicklungsbank (ADB), dass Thailands Wachstum im Jahr 2027 leicht auf 2,0 Prozent steigen würde. Die Bank erklärte, der sich verschärfende Konflikt habe den Druck auf eine Wirtschaft erhöht, die bereits mit strukturellen Herausforderungen wie hoher Verschuldung der privaten Haushalte und rückläufigem Konsum zu kämpfen habe.

Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) erklärte, der regionale Schock schlage sich durch höhere Ölpreise, Unterbrechungen der Lieferketten, verschärfte Finanzbedingungen, rückläufige Tourismusströme und geringere Überweisungen aus dem Ausland nieder. Der Preis für Brent-Rohöl stieg nach der Eskalation des Konflikts am 28. Februar kurzzeitig über 100 US-Dollar pro Barrel. Die Risiken konzentrierten sich dabei auf den Energietransport und die Handelsrouten.

Die Bank warnte, dass eine schwerwiegendere und länger anhaltende Krise das Wachstum in den Entwicklungsländern Asiens und des Pazifiks im Zeitraum 2026 bis 2027 um bis zu 1,3 Prozentpunkte verringern und gleichzeitig die Inflation um 3,2 Prozentpunkte ansteigen lassen könnte. Steigende Ölpreise dürften zudem die Kosten für Düngemittel, Lebensmittel, Produktionsmittel und Transport erhöhen.

Thailands Wirtschaft wuchs 2025 um 2,4 Prozent, nach 2,9 Prozent im Jahr 2024. Grund dafür waren die schwache Binnennachfrage und geringere Zuwanderung aus dem Ausland. Die Inflation lag im vergangenen Jahr durchschnittlich bei minus 0,1 Prozent, begünstigt durch niedrigere globale Energiepreise und staatliche Subventionen. Für 2026 wird jedoch aufgrund steigender Ölpreise ein Anstieg auf 1,3 Prozent prognostiziert.

Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) erklärte, das Wachstum werde durch den rückläufigen Tourismus, die nachlassende Exportdynamik und die schwache Binnennachfrage gebremst. Sie merkte an, dass ein Teil der Exportstärke im Jahr 2025 auf beschleunigte Lieferungen im Vorfeld der US-Zollmaßnahmen zurückzuführen sei – ein vorübergehender Aufschwung, der nun voraussichtlich nachlassen werde.

 

Thailand wird laut der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) im Jahr 2026 das langsamste Wirtschaftswachstum in der ASEAN-Region verzeichnen. Das BIP soll demnach lediglich um 1,8 Prozent steigen. Die schwachen Aussichten spiegeln die Auswirkungen des Nahostkonflikts wider, der die Energiekosten in die Höhe getrieben und Tourismus, Exporte und Binnennachfrage belastet hat.
Thailand wird laut der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) im Jahr 2026 das langsamste Wirtschaftswachstum in der ASEAN-Region verzeichnen. Das BIP soll demnach lediglich um 1,8 Prozent steigen. Die schwachen Aussichten spiegeln die Auswirkungen des Nahostkonflikts wider, der die Energiekosten in die Höhe getrieben und Tourismus, Exporte und Binnennachfrage belastet hat.

 

Der Tourismus, ein wichtiger Wirtschaftsmotor, steht ebenfalls unter Druck, da geopolitische Spannungen die Reisekosten erhöhen, Flugverbindungen beeinträchtigen und das Vertrauen der Reisenden schwächen. Die Erholung des chinesischen Marktes verläuft weiterhin schleppend, während der Wettbewerb durch andere regionale Reiseziele anhält.

Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hob die Verschuldung der privaten Haushalte als wesentliche Einschränkung des privaten Konsums hervor, die die Kaufkraft in einer Zeit steigender Energie- und Logistikkosten für die gesamte Wirtschaft begrenzt. Sie stellte jedoch auch positive Anzeichen fest, darunter eine Erholung der privaten Investitionen und einen Anstieg der Anträge auf Investitionsförderung in Sektoren wie Elektronik, Elektromobilität, Digitalwirtschaft und erneuerbare Energien.

Im Vergleich dazu prognostiziert die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) ein stärkeres Wachstum in anderen regionalen Volkswirtschaften, darunter Vietnam mit 7,2 Prozent, Indonesien mit 5,2 Prozent und Indien mit 6,9 Prozent. Dies unterstreicht Thailands relative Schwäche innerhalb der ASEAN-Staaten.

Die Zeitschrift „The Nation“ berichtete, dass die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) davor warnte, dass die Risiken weiterhin hoch seien, darunter anhaltende geopolitische Spannungen, Unsicherheiten im Welthandel, angespanntere Haushaltslage und ungelöste Strukturprobleme wie die Kompetenzentwicklung und der Übergang zu einer grüneren und stärker digitalisierten Wirtschaft.

 

  • Quelle: ASEAN Now, The Nation Thailand