Ein südkoreanischer Schiffbauer hat trotz starker Konkurrenz durch europäische Konkurrenten ein auffälliges Interesse an einem anspruchsvollen Projekt zur Herstellung einiger Fregatten für die thailändische Marine gezeigt.

Südkoreanischer Schiffsbauer will Fregatten für die thailändische Marine bauen

BANGKOK. Ein südkoreanischer Schiffsbauer möchte zwei Fregatten für die thailändische Marine bauen, muss sich dabei aber einer starken Konkurrenz durch europäische Konkurrenten stellen.

Ein südkoreanischer Schiffbauer hat trotz starker Konkurrenz durch europäische Konkurrenten ein auffälliges Interesse an einem anspruchsvollen Projekt zur Herstellung einiger Fregatten für die thailändische Marine gezeigt.

Hanwha Ocean, ehemals Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering, scheint ein potenzieller Hersteller von Schlachtschiffen zu sein, um den Bedarf der thailändischen Marine an der Beschaffung einer Flotte von vier Fregatten zu decken. Zwei davon sollen im Ausland gekauft und zwei weitere in einer Werft in Thailand gebaut werden. Das Gesamtbudget für die nächsten Jahre soll 80 Milliarden Baht betragen, heißt es aus der Marinequelle.

Dennoch würden konkurrierende Schiffsbauer aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden ebenfalls bereitwillig anbieten, diese Kampfschiffe für die thailändische Marine zu bauen, hieß es aus der Marinequelle.

Vertreter von Hanwha Ocean empfingen kürzlich in ihrem Hauptsitz in der Stadt Geoje Mitglieder des Streitkräfteausschusses des thailändischen Repräsentantenhauses unter Vorsitz des Volksabgeordneten Viroj Lakkhanaadisorn und überzeugten sie, das potenzielle Vorhaben des südkoreanischen Unternehmens zu unterstützen, diese Fregatten für die thailändische Marine anstelle der konkurrierenden europäischen Schiffsbauer zu bauen, namentlich Thyssen Krupp Marine Systems aus Deutschland, Babcock International aus dem Vereinigten Königreich und Damen Shipyards aus den Niederlanden.

Die südkoreanische Werft, die unter ihrem früheren Namen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering die Fregatte HTMS Bhumibol Adulyadej (FFG-471) gebaut hat, würde zweifellos der Übertragung der Schiffbautechnologie für den geplanten Bau einiger der begehrten Fregatten mit einer Verdrängung von 3.700 Tonnen zustimmen, die in diesem Land gebaut werden sollen.

 

Ein südkoreanischer Schiffbauer hat trotz starker Konkurrenz durch europäische Konkurrenten ein auffälliges Interesse an einem anspruchsvollen Projekt zur Herstellung einiger Fregatten für die thailändische Marine gezeigt.
Ein südkoreanischer Schiffbauer hat trotz starker Konkurrenz durch europäische Konkurrenten ein auffälliges Interesse an einem anspruchsvollen Projekt zur Herstellung einiger Fregatten für die thailändische Marine gezeigt.

Die Fregatte HTMS Bhumibol Adulyadej der Königlich Thailändischen Marine segelt in Formation während einer Division Tactics (DIV TACS)-Übung mit Schiffen der US-Marine und der Königlich Thailändischen Marine im Rahmen der Cooperation Afloat Readiness and Training (CARAT) Thailand 2019. Bild: Foto der US Navy von Mass Communication Specialist 1. Klasse Toni Burton

Die thailändische Marine verfügt derzeit über eine Flotte von sieben Fregatten, darunter zwei Fregatten der Naresuan-Klasse chinesischer Bauart und vier Fregatten der Chao Phraya-Klasse chinesischer Bauart sowie eine Fregatte der Bhumibol Adulyadej-Klasse südkoreanischer Bauart.

Unterdessen sind viele Admirale weiterhin nervös, da der stellvertretende Premierminister und Verteidigungsminister Phumtham Wechayachai, der vor allem als rechte Hand des faktischen Pheu-Thai-Chefs Thaksin Shinawatra bekannt ist, den lange verzögerten Plan der Marine, ein U-Boot der Yuan-Klasse S26T von der chinesischen Shipbuilding & Offshore International zu beschaffen, noch immer hinauszögert, bis eine „Machbarkeitsstudie“ dazu vorliegt. Wechayachai wird allerdings für die verspätete Maßnahme kritisiert.

Aufgrund der Anfrage des chinesischen Schiffsbauers, den Motor des U-Boots von einem nicht verfügbaren MTU396-Motor deutscher Produktion durch einen CHD620-Motor chinesischer Produktion auszutauschen, hat sich die Auslieferung des 12,4 Milliarden Baht teuren S26T auf 2027 verzögert. Gleichzeitig hat die von der Pheu-Thai-Partei geführte Regierung dem Projekt der Marine zur Beschaffung des in China gebauten U-Boots, das Thailands erstes seit sechs Jahrzehnten wäre, noch keine endgültige Genehmigung erteilt.

 

  • Quelle: Thai News Room