Waffenhändler Viktor Bout soll doch ausgeliefert werden

Für Geldwäsche und Betrug lägen nicht genügend Beweise vor, urteilte das Bangkoker Gericht. Ein Berufungsgericht hatte bereits im August entschieden, daß der 43jährige Russe an die USA ausgeliefert werden kann. Dort ist er wegen Verschwörung zur Ermordung von US-Bürgern angeklagt. Die endgültige Entscheidung will Thailands Premierminister Abhisit fällen.

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Todesstrafe wegen Mord an Geliebten und Kind

Der 41jährige hatte gestanden, seine 38 Jahre alte Geliebte und deren fünfjährigen Sohn erschossen zu haben. Ferner gestand er, auf die 13 Jahre alte Tochter der Geliebten geschossen zu haben, diese überlebte. Weiterhin gestand er, Wertgegenstände und Bargeld in Höhe von 200.000 Baht gestohlen zu haben.

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Waffenhändler Bout wird an die USA ausgeliefert

In den USA soll der 43jährige vor Gericht kommen. Die Anklagepunkte reichen von Verschwörung zur Tötung von Amerikanern bis zur Unterstützung von Terrorgruppen. Bout droht lebenslange Haft. Im Vorjahr war die Auslieferung abgelehnt worden; die Ermittlungen gegen Bout seien politisch motiviert, so der damalige Richter. Die USA beriefen dagegen.

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„Kinderhilfe“-Bund legte auch Behörden rein

Die 10. Strafkammer des Landgerichts Augsburg steht vor keiner einfachen Aufgabe. Sie muß klären, wie die dubiose Vereinsarbeit des Kinderhilfe-Bunds strafrechtlich zu bewerten ist. Der Vorwurf: Mehr als 500.000 Euro an Spendengeldern, die eigentlich für Waisenkinder in Thailand gedacht waren, sollen versickert sein.

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Internet-User begnadigt

Der 34jährige hatte auf der Videoplattform YouTube majestätsbeleidigende Videos gepostet und war am 14. Januar 2009 verhaftet worden. Am 3. April 2009 war er deshalb zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Da er aber geständig war, wurde die Strafe halbiert.

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