Blutig und mit einer langen Tradition sind die Prozessionen zu Ehren chinesischer Heiliger in Phuket.
Thaksin soll Wirtschaftsberater werden
Der vertriebene Ex-Premierminister Thaksin könne als wirtschaftlicher Berater Hun Sens arbeiten, sagte Hun. Einen Tag zuvor hatte Kambodscha ein Bulletin veröffentlicht, in dem es hieß, Thaksin könne in Kambodscha im Exil leben, sofern dieser dies wünsche. Eine Auslieferung käme nicht in Frage, weil politische Angelegenheiten aus dem Auslieferungsabkommen ausgeklammert seien.
UDD darf Petition überreichen
In der Petition werden die ASEAN-Staaten aufgerufen, Premierminister Abhisit nicht als Vorsitzenden der ASEAN anzuerkennen, da er nicht rechtmäßig zum Premier gewählt wurde.
Sechs Buddha-Köpfe aus Tempel gestohlen
Die Köpfe stammen aus den Perioden Ayutthaya und Rattanakosin und sind ca. 300 Jahre alt sind. Der Abt des Tempels berichtete, er habe gegen zwei Uhr morgens lautes Gebell gehört und habe daraufhin nach dem Rechten gesehen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Räuber mit der Beute schon verschwunden.
Kambodscha will Thaksin Unterschlupf gewähren
„Thaksin ist ein politisches Opfer, und ich bedauere ihn“, sagte Hun vor Journalisten. Das Angebot Huns ist brisant und eine Provokation Richtung Bangkok.
Süden: Regierung will andere Saiten aufziehen
Premierminister Abhisit sprach am 22. Oktober mit Ratnasiri Wickramanayaka, seinem Amtskollegen aus Sri Lanka, de, es nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg gelang, die Bewegung der Tamil Tigers zu vernichten – nicht immer unter Beachtung von Menschenrechten…
ASEAN-Gipfel beginnt in Hua Hin und Cha-am
Der letzte Gipfel mußte wegen chaotischer Zustände nach Massenprotesten durch die „Rothemden“ in der Pattaya abgebrochen werden. Regierungsgegner stürmten das Tagungshotel. Gäste wie der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao mußten mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden.
Eisenbahnerstreik: Keine Unterstützung
Am 21. Oktober setzten sich Mitglieder der Eisenbahnergewerkschaft mit SERC ins Benehmen, bekamen jedoch nur Vorwürfe zu hören. Die Bevölkerung würde unter dem Streit leiden, das seien Tausende unbeteiligte Dritte, die an Bahnhöfen gestrandet seien. Man könne daher die Eisenbahner bei ihrem Streik nicht unterstützen.
Thai Airways International will neue Aktien ausgeben
Piyasvasti Amranand, der neue Vorstandsvorsitzende von THAI, sagte nicht, wieviel Geld man aufbringen müsse, verriet aber, daß im kommenden Jahr 29 Milliarden Baht an Krediten zurückgezahlt werden müssen, die fällig sind.
Neuer Aids-Impfstoff schwächer als erwartet
Bei der thailändischen Impfstudie sollte es endlich geklappt haben. Zum ersten Mal sei es gelungen, so die beteiligten Forscher, das Risiko einer HIV-Infektion deutlich zu senken – um etwa 31%. Die Meldungen überschlugen sich, es war die Rede von einem Durchbruch in der Aids-Forschung.
Demonstrationen während des ASEAN-Gipfels?
Chaos würde aber nur dann ausbrechen, wenn die Regierung auf die Idee käme, rivalisierende „Blauhemden“ als Aufpasser zu engagieren. Wozu das führen würde, hätte man in Pattaya gesehen.
Pressefreiheit weiter eingeschränkt
Im Jahre 2004 stand Thailand immerhin auf Platz 59, von da an ging es mehr oder weniger stetig bergab mit der Pressefreiheit. Schon ein Jahr später, 2005, nur noch Rang 107. Platz 122 war es im Jahre 2006 (vorgenannte Jahre noch unter Ex-Premierminister Thaksin), danach kam der Putsch und Thailand rutschte weiter nach unten: Rang 135 war es 2007, danach setzte unter Ex-Premierminister Samak eine leichte Erholung ein (Rang 124 im Jahre 2008).
Zum Überfall zurück in die Heimat
Vor vier Jahren wollte der Mann aus dem Rhein-Erft-Kreis einen Neuanfang wagen. Seine Ehe war in die Brüche gegangen, sein Sohn aus dem Gröbsten heraus, und das Leben als Lastwagen-Fahrer hatte er schon lange satt. Pattaya sollte sein neues Zuhause werden.Da er kein Geld hatte, entschloß er sich, eine Bank zu überfallen.
Hexenjagd auf die Verräter
Die Schuldigen seien eine Gefahr für die innere Sicherheit, so der Premier. Er forderte die Bevölkerung auf, die Schuldigen zu melden. Gerüchte dieser Art zu verbreiten sei unpatriotisch.
Süden: Aufständische setzen Kopfgeld aus
Am 8. Juni waren während eines Gebets in einer Moschee in Narathiwat zehn Menschen erschossen worden.
Hochwasser: Drei Bezirke in Kanchanaburi evakuiert
Betroffen sind Lao Khwan, Huay Krachao und Bo Phloi. Das Wasser stieg mindestens 1,20 Meter. Kinder und Senioren mußten auch in anderen gefährdeten Gebieten ihre Häuser räumen und wurden in Notunterkünften untergebracht.
Wilder Streik bei den Eisenbahnern
Am 18. Oktober saßen in Surat Thani 4000 Passagiere fest. Die Eisenbahnergewerkschaft teilte mit, es handele sich nicht um einen wilden Streik, vielmehr seien die Züge nicht verkehrssicher, obwohl Regierung und die staatliche Eisenbahngesellschaft SRT genau das Gegenteil behaupten: Die Züge seien zwar alt, aber nach wie vor würden sie Sicherheitsanforderungen entsprechen.














