„Seid nett zu den Isanis“
Newin Chidchob gilt als einer der einflußreichsten Politiker des Landes, obwohl er als ehemaliger TRT-Funktionär und Thaksins rechte Hand mit einem fünf Jahre andauernden Berufsverbot belegt wurde.
Ausnahmezustand aufgehoben
Das kommissarisch arbeitende Kabinett hob am 9. Dezember den Ausnahmezustand über die Flughäfen Suwannaphum und Don Müang auf.
Nationalem Sicherheitsrat wurden geheime Daten gestohlen
Es fehlen mehrere Computer und Festplatten sowie sechs Serverfestplatten, Material aus Überwachungskameras und dem Intranet. Der Schaden wird auf 40 Mio. Baht geschätzt.
Verfahrensfehler: Gerichtsverfahren gegen Polizisten eingestellt
Das Strafverfahren gegen Uthai Dechawiwat war von der Polizei an das Department of Special Investigations (DSI) abgegeben worden, der Prozeß sollte in Bangkok stattfinden.
Kabinett bestätigt Schadensersatzbudget für gestrandete Touristen
Laut Vize-Regierungssprecher Suparat Nakboonnam soll jeder gestrandete Tourist, der aufgrund der Flughafenblockade zwischen dem 25. November und dem 9. Dezember nicht abfliegen konnte, 2.000 Baht pro Tag Kompensation erhalten. tn
Alle Pässe Thaksins sollen für ungültig erklärt werden
Prasong reichte die Anordnung schriftlich beim Sekretär des Ausseministeriums ein und drohte rechtliche Schritte, falls diese nicht befolgt werde.
Politischer Hickhack geht in die nächste Runde
Der Antrag auf eine parlamentarische Sondersitzung wurde zwischenzeitlich beim Palast eingereicht. Der König muß nun dieser Sitzung zustimmen, damit ein neuer Premierminister gewählt werden kann. Wann diese Sitzung stattfinden wird, ist unklar. Nicht vor dem 12. Dezember, hieß es, aber auf jeden Fall noch vor Silvester.
„The Economist“ in Thailand verboten
Mitarbeiter von AsiaBooks bestätigten, daß die aktuelle Ausgabe in Thailand nicht erhältlich sei. Allerdings ist unklar, wer das Verbot ausgesprochen hat.
Majestätsbeleidigung: Kaution zum vierten Mal verweigert
Auch erfolgte bislang keine Begnadigung durch den König. Beobachter hatten vermutet, daß diese im Wege des 81. Geburtstags des Königs ausgesprochen werden könnte.
Sex im Tempel: Geldstrafe für Deutsche
Zwei deutsche Touristen vergnügten sich in einem antiken Tempel in Ayutthaya und wurden dabei erwischt.
Weltwirtschaftskrise: 900.000 Arbeitsplätze gehen 2009 verloren
Die Vize-Generalsekretärin des NESAC, Suwannee Jariyapom legte alarmierende Zahlen vor. Sie sagte am 8. Dezember, im III. Quartal 2008 standen 37,84 Millionen Arbeitnehmer in einem Beschäftigungsverhältnis. Die Arbeitslosenquote betrug nur 1,2%.Hauptsächlich liege das an einem ständigen Wachstum der Landwirtschaft. In der Industrie gingen die Beschäftigungszahlen jedoch wegen einem Rückgang der Exporte um 6,5% zurück.
Eine Folge der Flughafenschließung: Höhere Versicherungsbeiträge
Tanit Sorat, Vize-Präsident der Vereinigten Thai-Industrien (FTI), sagte, daß die Angelegenheit weitereichende Folgen habe. Lieferanten errechnen die Gebühren für die Logistik aus Transport-, Lager-, Stau- und Versicherungskosten. Die Gebühren der Versicherungen hängen von der Reputation des Landes ab.
Was in den Regierungsbüros fehlt – und was gefunden wurde: Bilder der Verwüstung
Die englischsprachige Zeitung „Bangkok Post“ listete bereits die gestohlenen Gegenstände auf, darunter Fernseher, Computerfestplatten, Laptops und sogar Motorräder und Autos.
Demokraten: „Wir haben die Mehrheit“
Der Generalsekretär der Demokraten, Suthep Thaugsuban, sagte, man würde auf mindestens 250 Sitze kommen, insgesamt gibt es im Parlament 447 Abgeordnete.
Flughafenbesetzung: Versicherungen zahlen nicht, THAI möglicherweise pleite
Dhipaya Insurance habe die Verträge geprüft und konnte keine etwaige von THAI abgeschlossene Betriebsunterbrechungspolice finden. THAI bestätigte inzwischen, eine entsprechende Versicherung nicht abgeschlossen zu haben. Ein Sprecher von THAI sagte: „Wir sind ruiniert.“
Hilfspaket in Höhe von 24,3 Milliarden Baht
Sasithara Pichaicharnnarong, Generalsekretärin im Ministerium für Tourismus und Sport, schlüsselte die Zahl genau auf. 20 Milliarden Baht würden zur Unterstützung der Betriebe benötigt, 2,4 Milliarden Baht, um an gestrandete Touristen in Thailand sowie Thais im Ausland Schadensersatz zu zahlen, und schließlich 1,9 Milliarden, um den Ruf des Landes zu rehabilitieren.