Einige Touristen müssen trotz Visum 20.000 Baht in Bar bei der Einreise vorweisen

Einige Touristen müssen trotz Visum 20.000 Baht in Bar bei der Einreise vorweisen

Bangkok. In den sozialen Netzwerken und in der thailändischen Presse tauchen immer häufiger Berichte auf, wonach einige Touristen trotz gültigen Touristenvisum an der Grenze nach Thailand abgewiesen wurden, weil sie keine 20.000 Baht in bar vorzeigen konnten.

Wie Thai Visa berichtet, liegt es offenbar im Ermessen der Grenzbeamten, ob die einreise willigen Touristen trotz gültigen Touristenvisum an der Grenze mindestens 20.000 Baht in bar nachweisen müssen. Bei einer Reihe von Grenzkontrollen im ganzen Land wurden einige Touristen gezielt daraufhin kontrolliert, ob sie für ihren Aufenthalt in Thailand 20.000 Baht in bar bei sich tragen.

Natürlich, so berichtet die Presse, hat man Verständnis für die verschärften Grenzkontrollen der ausländischen Touristen, die wohl nur die Personen betrifft, von denen die Beamten glauben, dass sie keine echten Touristen sind und ihr Visum nur benutzen, um in Thailand einzureisen und hier illegal zu arbeiten.

Ausländische Personen die versuchen, mit einem Touristenvisum nach Thailand einzureisen werden genauso einer Prüfung unterzogen wie Personen, die mit einem sogenannten ED-Visum in das Königreich einreisen wollen.

Da die nationale Presse und die sozialen Netzwerke auf die Zunahme der Kontrollen der Touristenvisum Inhaber aufmerksam geworden sind, häufen sich auch die Berichte von Ausländern, die an der Grenze keine 20.000 Baht in bar vorlegen konnten und denen aus diesem Grund die Einreise in das Königreich verweigert wurde.

Ein Tourist berichtet dabei ausführlich über seine versuchte Einreise und behauptet in den sozialen Netzwerken, dass ihm trotz dem Nachweis von Hotelbuchungen, dem Vorlegen von Flugtickets und dem vorzeigen von Bankauszügen mit den entsprechenden Mitteln die Einreise immer noch verweigert wurde.

Einreise verweigert

Einreise verweigert

Außerdem will Thai Visa weitere Berichte erhalten haben, wonach die Einwanderungsbeamten in Padang Besar am Freitag mehrere Inhaber von Touristenvisa auf die Seite gezogen haben. An einem separaten Schalter wurden sie von den Einwanderungsbeamten aufgefordert, 20.000 Baht in bar vorzulegen.

Diejenigen der Touristen, die diesen Nachweis nicht direkt an Ort und Stelle erbringen konnten, wurden von den Beamten auf die Seite genommen und zur weiteren Befragung durch die Behörden in einen anderen Raum gebracht.

Thai Visa berichtet weiter, dass in der vergangenen Woche ein Mitglied der Zeitung in einem Gefängnis der Einwanderungsbehörde festgehalten wurde. Ihm wurde angeblich die Einreise mit der Begründung verweigert, dass er in Thailand ja auch illegal arbeiten könnte.

In der gleichen Woche wurde ein weiteres Mitglied von Thai Visa, dass im Besitz eines ED-Visum war, auf dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi festgehalten, nachdem auch er gebeten wurde, den Beamten die geforderten 20.000 Baht in bar vorzulegen.

Der Mann erklärte gegenüber Thai Visa, dass er bei seiner Einreise nur 8.000 Baht in bar vorzeigen konnte. Der Mann erklärte weiter, dass er zuvor bereits vier Touristenvisa und einen gültigen 30 Tage Einreisstempel bei der Ankunft in Thailand hatte.

Ein britischer Staatsangehöriger in Hua Hin, der in seinem Pass drei vorherige Touristenvisa-Einreise Stempel hatte erklärte am Montag ebenfalls gegenüber Thai Visa, dass er auch gebeten wurde, 20.000 Baht in Bargeld zu zeigen. Der Brite wollte am vergangenen Mittwoch den 12. Juli das Land über den Flughafen Don Mueang betreten. Auch er wurde von den Beamten festgehalten und befragt, wie er seinen Aufenthalt in Thailand finanzieren will. Die Beamten am Flughafen Don Mueang unterstellten ihm ebenfalls, dass er vorhabe in Thailand illegal zu arbeiten.

Thai Visa verfolgt die Angelegenheit sehr aufmerksam und hat sich daraufhin mit einem Einwanderungsbeamten bei einer örtlichen Einwanderungsbehörde getroffen. Der Beamte, der seinen Namen nicht nennen wollte und nur unter der Bedingung der Anonymität mit dem Reporter sprach erklärte, dass die Einwanderungsbeamten nicht dazu berechtigt seien, öffentlich über die Angelegenheiten der Einwanderungsbehörde zu sprechen.

Der Offizier konnte gegenüber Thai Visa nur bestätigen, dass die Leute, die mit einem Touristenvisum nach Thailand einreisen in der Lage sein sollten, den Beamten ihren finanziellen Status nachzuweisen um zu zeigen, dass sie ihren Aufenthalt im Königreich finanziell bewältigen können.

Grundsätzlich, so fügte er jedoch hinzu, liegt die Entscheidung über eine mögliche Einreise nach Thailand immer im Ermessen des zuständigen Einwanderungsbeamten.

Wenn der Einwanderungsbeamte vermutet, dass die Person kein echter Tourist sein kann, oder er illegal in Thailand arbeiten könnte, oder aber einige andere Zweifel an seinen Motiven für den Eintritt in Thailand hat, ist es ein normales Verfahren, den Touristen entsprechend zu befragen, um mehr Informationen über den einreisenden Besucher zu erfahren.

Trotz aller Recherchen konnte Thai Visa bisher noch nicht in Erfahrung bringen, ob die 20.000 Baht in bar eine landesweite Voraussetzung an allen Grenzkontrollpunkten oder nuir an den oben genannten Kontrollpunkten ist.

 

  • Quelle: Thai Visa, soziale Netzwerke