Ab 1. Dezember gelten für 21 Länder zwei Monate lang die Freistellung der Visa Gebühren

Ab 1. Dezember gelten für 21 Länder zwei Monate lang die Freistellung der Visa Gebühren

Bangkok. Herr Puttipong Punnakan, der Sprecher des Büros des Premierministers, erklärte, dass es eine zweimonatige Freistellung der Visa Gebühren für das Reisevisum ( 15 Tage ) und das Visum bei Ankunft am Flughafen geben wird. Normaler betragen die Visa Gebühr 2.000 Baht. Vom 1. Dezember 2018 bis zum 31. Januar 2019 wird diese Gebühr für Touristen und die Besucher von 21 Ländern nicht erhoben.

Mit dieser Befreiung von der Visumgebühr soll die Tourismusbranche in Thailand weiter gefördert werden, die für Thailands Wirtschaft eine der größten und wichtigsten Faktoren darstellt.

Die Befreiung von der Visumgebühr gilt für über 21 Länder weltweit. Die Anzahl der Touristen aus diesen 21 Ländern hat sich in den letzten 3 Monaten verringert. Dies ist der Versuch Thailands, mehr Touristen aus diesen Ländern anzuziehen, darunter befinden sich:

  1. China,
  2. Bulgarien,
  3. Bhutan,
  4. Zypern,
  5. Äthiopien,
  6. Fidschi-Inseln,
  7. Kasachstan,
  8. Lettland,
  9. Malediven,
  10. Litauen,
  11. Malta,
  12. Mauritius,
  13. Papua-Neuguinea,
  14. Rumänien,
  15. Saudi-Arabien,
  16. San Marino,
  17. Taiwan,
  18. Usbekistan,
  19. Ukraine,
  20. Andorra,
  21. Indien.

Während dieser 60 Tage kommen Touristen aus aller Welt nach Thailand, um Silvester und das neue Jahr zu feiern. Thailand versucht mit dieser neuen Befreiung von der Visumgebühr für die 60 Tage im Dezember und Januar, noch mehr Touristen anzuziehen. Das gilt insbesondere für die Touristen und Besucher aus China, da die Anzahl der Touristen aus China infolge der Vorfälle in diesem Jahr stark zurückgegangen ist.

China liefert einen der größten Beiträge zur Tourismusbranche in Thailand, da ein großer Markt für die Touristenattraktionen direkt schon bei den chinesischen Touristen in ihren Buchungen mit vermarktet wurde. Eine Befreiung von der 2.000 Baht Visumgebühr ist ein weiterer Grund, warum Touristen in diesem Jahr nach Thailand reisen sollten, um die Ankunft von 2019 zu feiern.

Der Hauptauslöser, der für den Rückgang einer Reihe chinesischer Touristen in Thailands Tourismus auslöste, war die Tragödie der Phuket Tour Boote, die 93 chinesische Touristen mit 12 thailändischen Besatzungsmitgliedern beförderte. Über 44 Menschen, hauptsächlich aus China, starben bei dem Unfall, da nur zwei andere Touristen aus anderen Ländern kamen.

Dann trug der Ausbruch von Dengue auch nicht gerade viel für den Besuch Thailands für einen möglichen chinesischen Besucher bei. Zu guter Letzt folgte dann auch noch der Anstieg des thailändischen Baht gegenüber der chinesischen Währung. All diese Faktoren spielten bei den chinesischen Besuchern eine Rolle, um von einer Reise nach Thailand abzusehen.

Die endgültige Entscheidung, die den Chinesen die Thailand vielleicht doch noch besuchen wollten war dann vielleicht der Hass der Thailänder, der in letzter Zeit in der Online Welt auf die Sitten und die Benehmen der Chinesen abzielte. Dazu kam dann noch der Vorfall im September am internationalen Flughafen Don Mueang, bei dem ein chinesischer Besucher vor laufender Kamera von einem Sicherheitsbeamten des Flughafens geschlagen wurde.

Darüber hinaus hat der amtierende Premierminister Thailands, General Prayuth Chan o-cha, alle Beamten der Einwanderungsbehörden mit der Absicht konfrontiert, alle Operationen mit den Touristen bei der Ein- und bei der Ausreise ordnungsgemäß und sorgfältig durchzuführen. General Prayuth möchte dabei gewährleisten, dass alle touristischen Anforderungen in vollem Umfang und zur Zufriedenheit aller Besucher erfüllt werden.

 

  • Quelle: Thai Residents