Das Katastrophenschutzzentrum gibt neue Unwetterwarnung für die südlichen Provinzen Phattalung, Satun und Songkhla bekannt

Bereits am 2. Dezember wurde für den Süden Thailands vor starken Regen und Überschwemmungen gewarnt. Die Bewohner in der Provinzhauptstadt Satun und in einigen umliegenden Gemeinden bekamen bereits die ersten Auswirkungen der angekündigten Unwetter zu spüren.

Auch in Phattalung sorgten die starken und andauernden Regenfälle vieler Orts für starke Überschwemmungen. In einigen Gemeinden stand das Wasser bis zu 50 cm hoch auf den Straßen. Der Verkehr kam größtenteils zum Erliegen oder musste weiträumig umgeleitet werden. Hier wurden bereits einige Häuser durch die Wassermassen zerstört. Auch einige Kautschukplantagen Besitzer meldeten bereits erste Schäden und Ausfälle.

Das Meteorologische Institut gab auf seiner Webseite weitere Warnungen bekannt und warnte vor allem die Bewohner in der Nähe von Flüssen und Kanälen. Ebenso sollen die Bewohner in den Bergen sich vor Schlammlawinen und Sturzfluten in Acht nehmen. Eine Evakuierung der betroffenen Gebiete kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.

Die Gouverneure der betroffenen Provinzen sind über den Ernst der Lage informiert und arbeiten bereits Notfallpläne aus. Dazu wurde in Songkhla bereits ein Katastrophenschutzzentrum eingerichtet. Hier beobachten Wetterexperten rund um die Uhr die Lage und sind bereit, jederzeit Alarm zu schlagen.

Die Rajabhat Universität in Songkhla wurde wegen Überschwemmungsgefahr bereits geschlossen und soll bis zum Abklingen der Unwetter in etwa einer Woche auch geschlossen beleiben.

Die Bewohner der gefährdeten Gebiete wurden über die Lage informiert und sind bereits dabei, ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Sie sollen sich ebenfalls auf eine mögliche Evakuierung vorbereiten.