Vier Polizisten und ein Bankangestellter rauben einen laotischen Geschäftsmann aus

Auf einer Pressekonferenz in der Muang Polizeistation gab ein hoher Polizeioffizier die Verhaftung von vier Kollegen und einem Bankangestellten bekannt. Die Polizisten hatten von dem Bankangestellten einen Tip erhalten und daraufhin den laotischen Geschäftsmann überfallen und ausgeraubt. Die Beamten konnten die geraubten 3,5 Millionen Baht beschlagnahmen und dem 37-jährigen wieder zurückgeben.

Wie die Beamten der Presse berichteten, hatte der 37-jährige laotische Holzhändler eine Vorliebe für Bargeschäfte. Aus diesem Grunde hatte sich der Mann ein Konto bei der Kasikornbank in Thailand zugelegt. Der entsprechende Sachbearbeiter des Laoten war allerdings der Meinung, dass der Holzhändler Schwarzgeschäfte abwickeln würde und deshalb einen Raub nicht anzeigen würde.

Er informierte seine vier Freunde bei der Polizei und gemeinsam beschlossen sie, den Laoten bei der nächsten größeren Bargeldabholung zu überfallen. Als es wieder einmal so weit war, folgten die Beamten der Autobahnpolizei dem Geschäftsmann und stoppten ihn kurz vor der Grenze.

Danach zwangen sie den Mann in ihr Auto, raubten ihm seine soeben abgehobenen 3,5 Millionen Baht Bargeld und nahmen ihm sein Handy ab. Mit dem Hinweis, wenn er jemandem etwas erzählen würde, wäre er des Todes, warfen sie ihn auf einer verlassenen Strasse wieder aus ihrem Fahrzeug.

Der Geschäftsmann ließ sich allerdings von den Drohungen nicht beeinflussen und informierte sofort die Polizei. Die konnte ihre erstaunten Kollegen bereits nach kurzer Zeit verhaften. Die vier Diebe erzählten ihren Kollegen, dass sie von Schwarzgeld ausgegangen wären und nicht damit gerechnet hätten, das der 37-jährige tatsächlich zur Polizei geht.

Der Polizeikommandant hat zwar sofort die vier Beamten aus ihrem Dienst entlassen, merkwürdigerweise, so berichtet die Presse, verweigerte er jedoch die Anklage gegen seine Kollegen, da alle vier die Vorwürfe, trotz des gefundenen Geldes, abstreiten.

Die vier Verdächtigen wurden an das Gericht überwiesen, die sollen nun entscheiden, ob die Männer angeklagt und inhaftiert werden.