Händlerbande bedroht Touristen und zwingt sie ihre „heiligen“ Waren zu kaufen

pp Bangkok. Auf einer Pressekonferenz gab der Kommandant der Touristen Polizei, Pol.Col.Achayan Kraithong, die Festnahme von 16 Händlern bekannt. In- und ausländische Urlauber hatten sich gleich zu dutzenden bei der Polizei gemeldet und über die rabiaten Händler beschwert.

Sie sollen die Touristen in der „Altstadt“ Bangkoks (Bezirk Phra Nakhon) bedrängt, bedroht und verängstigt haben. Dabei zwangen die Händler die Besucher, ihnen ihre angeblich „heiligen Waren“ abzukaufen. Wer sich weigerte, wurde von ihnen weiter bedrängt, bedroht und mit Flüchen belegt.

Viele Besucher fühlten sich derart eingeschüchtert, dass sie letzten Endes, um endlich Ruhe zu haben, den Händlern etwas von ihrem Schund abkauften. Dazu gehörten vor allem unnützes Vogelfutter und Opfergaben für die Tempel. Aber selbst nachdem die Besucher notgedrungener Maßen etwas gekauft hatten, gaben die Männer und Frauen keine Ruhe. Jetzt wollten sie erst recht weitere Waren an die Touristen veräußern.

Schließlich reichte es der Touristenpolizei und sie sammelten gleich 16 der unverschämten Geschäftemacher ein. Alle Waren wurden zunächst beschlagnahmt und die Meute wurde auf die Polizeistation geschafft.

Hier wurde gegen sie eine Anklage wegen „Ärger in der Öffentlichkeit“ erhoben. Vermutlich werden sie aber schon morgen wieder an denselben Plätzen auftauchen.