Weitere Staudämme müssen geöffnet werden und bedrohen jetzt Ayutthaya

pp Ayutthaya. Kurz nachdem das Meteorologische Institut weite starke Monsunregenfälle angekündigt hatte, reagierte auch das Amt für Bewässerung und gab bekannt, dass man sicherheitshalber die beiden Staudämme Rama IV und den Pasak Jolasid Damm öffnen werde.

Das Amt warnte dabei ausdrücklich die Bewohner von Ayutthaya vor Hochwasser und Überschwemmungen. Ayutthaya ist von je her ein „günstiger“ Standort für Überschwemmungen, da hier der Fluss Lopburi und der Fluss Pasak zusammentreffen und in den Chao Phraya fließen.

Das königliche Bewässerungsamt (Royal Irrigation Department) geht davon aus, dass der Pegel des Pasak bis zum Sonntag um gut 1,50 Meter ansteigen wird. Der zuständige Direktor für die Bewässerung in Ayutthaya, Herr Mitree Pitinanond sagte, dass er offiziell darüber informiert wurde, dass die beiden vorgelagerten Staudämme geöffnet werden müssen. Der Pasak Jolasid Damm ist bereits jetzt bei 93 % seiner Maximalkapazität.

Bereits gestern gab das Meteorologische Amt eine erneute Warnung für zehn Provinzen in der Zentral Region und im Osten Thailands für die kommenden Tage heraus. Betroffen sind die Menschen der Provinzen in Nakhon Sawan, Uthai Thani, Lopburi, Saraburi, Nakhon Nayok, Prachin Buri, Sa Kaeo, Chachoengsao, Chanthaburi und Trat. Sie sollen sich für die kommenden Tage auf schweren Monsunregen gefasst machen.

Zusätzlich wird am Dienstag auch noch der Tropensturm Wutip erwartet, der ebenfalls weiteren regen bringen dürfte. Allerdings haben die Regierung und die Stadtverwaltung von Bangkok die öffentliche Sorge, über eine mögliche Wiederholung der 2011 Hochwasser-Krise in der Hauptstadt erneut heruntergespielt. „Wir sind gut vorbereitet und es gibt keine Überschwemmung“, lautet die klare Aussage.

Bangkoks Gouverneur Sukhumbhand Paribatra sagte am Samstag, man habe die Situation im Griff und schloss die Möglichkeit einer Hochwasserkatastrophe aus. Allerdings, ruderte er dann kurz danach dagegen, könnten die nördlichen Gebiete außerhalb der Flutmauer auf der östlichen Seite der Hauptstadt von dem aus der Provinz Pathumthani kommenden Hochwasser beeinflusst werden.

Um das zu verhindern, sagte er weiter, werde man die Prawet Burirom Schleuse von 1 bis 1,5 Meter öffnen und das Wasser auf der östlichen Seite der Hauptstadt in den Rama IX Tunnel leiten und dann im Chao Phraya Fluss abfließen lassen.