Rund 2.000 Motorradfahrer bereiten der Polizei Kopfzerbrechen und verursachen Chaos und Stau auf der Autobahn

pp Bangkok. Rund 2.000 Motorradfahrer versammelten sich gestern für die Polizei völlig überraschend auf der Mittraphab Straße und verursachten ein Verkehrschaos. Die Motorradfahrer füllten die gesamte Straße aus und verursachten einen gut fünf Kilometerlangen Stau auf der Mittraphab Straße und der angrenzenden Autobahn.

Einige der Mitglieder der gruppe, die von der Polizei angehalten wurden behaupteten, dass sie auf dem Weg zu dem malerischen Wasserfall im Bezirk Muak Lek seien. Ein Motorradfahrer aus Nonthaburi namens Durian habe die Fahrt auf seiner Facebook-Seite angekündigt.

Der Facebook-Benutzer namens Durian hatte die Veranstaltung bereits am 13. August auf seiner Facebook-Seite bekannt gegeben. Dabei hatte er die Motorradfahrer aufgefordert, die Fahrt mit einer Kundgebung am Chet Sao Noi Wasserfall zu verbinden. Laut seinen Angaben sollte die reise an einer Tankstelle in Pak Kret in Nonthaburi starten. In der Nähe der Bangkok Universität würden dann weitere Motorradfahrer auf der Vibhavadi Rangsit Straße zu der Gruppe hinzustoßen. Von da aus ginge es dann gemeinsam weiter nach Saraburi.

Auf der Reiseroute würde ein Fotograf eines bekannten Motorradmagazins dann Aufnahmen von der Gruppe machen. Aus diesem Grunde wurden die Motorradfahrer aufgefordert, besonders viele hübsche Mädchen für den Ausflug zu begeistern.

Die Polizei war von dem Massenaufgebot der Motorradfahrer völlig überfordert.

Ein Beamter der Autobahnpolizei in Saraburi erklärte gegenüber der Presse, dass viele Motorradfahrer ohne Führerschein unterwegs waren. Außerdem hätten zahlreiche Motorräder weder eine Zulassung, noch ein Kennzeichen gehabt. Dazu kommt erschwerend, sagte der Beamte, dass die meisten der Teilnehmer ohne Helm unterwegs waren.

Weiteres Kopfzerbrechen bereiteten den beamten die Motorräder, die einfach auf der entgegen gesetzten Fahrbahn unterwegs waren. Es sei unmöglich gewesen, alle Motorradfahrer zu stoppen oder zu kontrollieren. Viele Motorradfahrer nutzen beim Eintreffen der Polizei das Chaos und flüchteten. Dabei raste ein Motorradfahrer in einen Verkehrspolizisten, der bei dem Zusammenprall verletzt wurde.

Obwohl es laut den Beamten unmöglich war, alle Motorradfahrer zu verfolgen wurden rund 50 der Fahrer mit einem Strafzettel „versorgt“, erklärte der Polizeichef von Kaeng Khoi, Oberst Chakkrit Wiradet.

Ein Mitglied der Kundgebung erklärte der Bangkok Post, dass sich so viele Motorradfahrer zusammengefunden hätten, um den Polizeirazzien in Bangkok zu entkommen.

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